Eifel

Mühle (Stolberg)

Mühle ist der nördliche Teil der Stolberger Innenstadt und heißt verwaltungstechnisch eigentlich Unterstolberg. Das sagt aber keiner – wir also auch nicht. Der Vichtbach durchfließt malerisch Mühle, bevor er in die Inde mündet. Wer eine Ortsbegehung unternehmen will, folgt dabei am besten den Spuren der Kupfermeister.

Waldlehrpfad Einruhr-Dedenborn am Rursee

Der Rursee in der Eifel ist nicht nur für Bootsfahrer, Segler und Wasserfreunde aller Art ein Anziehungspunkt. Der Rursee liegt auch im deutsch-belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel. Und da macht es durchaus Sinn, dass der Forstbetrieb der Gemeinde Simmerath einen Waldlehrpfad eingerichtet hat.

Münsterbusch (Stolberg)

Zwischen Indetal und Vichtbachtal liegt der Stolberger Stadtteil Münsterbusch mit rund 7.000 Einwohnern. Entlang der Inde erstreckt sich westlich von Münsterbusch das Naturschutzgebiet Münsterbusch zwischen Hamm und Haumühle. Seinen Namen trägt Münsterbusch aufgrund der einstigen Zugehörigkeit zur Abtei Kornelimünster.

Aachener Kalkofenweg

Die Aachener Stadtteile Walheim und Kornelimünster waren vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Standort für eine Reihe von Kalkbrennöfen. Der Aachener Süden gehörte zu den wichtigsten Kalkerzeugergebieten in Deutschland.

Mausbach (Stolberg)

Der Stolberger Stadtteil Mausbach hat seinen Namen vom gleichnamigen Bach, der am Ortsrand entspringt und dem Vichtbach bei Vicht zufließt. Zu Mausbach zählen die Ortsteile Diepenlinchen nördlich, das bei Segelfliegern durch das Segelfluggelände Stolberg-Diepenlinchen bekannt ist. Östlich ist Krewinkel mit der Barbarakapelle. Südöstlich findet sich Fleuth nahe des Naturschutzgebiets Horstbend-Mausbachquelle.

Büsbach (Stolberg)

Büsbach liegt auf einem Höhenrücken und ist von den Naturschutzgebieten Bärenstein und Brockenberg umgeben. Büsbach wird westlich von der Inde umflossen. In Büsbach finden sich etliche Bauten aus Bruchstein. Zu nennen ist hier die ehemalige Bürgermeisterei, die heute als Bürgerhaus dient. Das stattliche Gebäude hat zwei Geschosse und elf Achsen mit einem Mittelrisalit.

Aachen-Brand

Der Aachener Stadtteil Brand liegt eingefasst vom Indetal im Osten und der Autobahn A 44 im Westen. Die Lärmschutzwand entlang der Autobahn, der sogenannte Brander Wall, ist zugleich höchster Punkt der Gemarkung.

Breinig (Stolberg)

„Stein auf Stein, das Häuschen muss bald fertig sein“, möchte man summen, wenn man durch den historischen Kern von Breinig schlendert. 67 Baudenkmäler sind entlang der Straße Alt Breinig aufgelistet. Winkelhöfe, Bruchsteinbauten, teilweise mit Fachwerk, mal nur eine Scheune, mal eine komplette Hofanlage. Man sieht große Tore, feste Ummauerungen und schöne Fensterrahmungen.

Aachen-Kornelimünster

Kornelimünster war von 814 bis 1802 Reichsabtei, und was für eine. Gegründet wurde das Kloster von Kaiser Ludwig dem Frommen (dem Nachfolger Karls des Großen) unter dem Namen Erlöserkloster an der Inde und zur Grundausstattung schenkte der Kaiser dem Kloster das Schürztuch, ein Grabtuch und das Schweißtuch Jesu.