Gießen

Gießener Bergwerkswald

Der Gießener Bergwerkswald liegt ganz im Norden des Gießener Landrückens, nördlich des Gießener Rings (A485). Seit 1955 steht der Bergwerkswald unter Naturschutz und gilt seit 2001 als Fauna-Flora-Habitat und Natura 2000-Gebiet. Der Gießener Bergwerkswald ist ein früheres Tagebergbaugebiet, das zahlreiche Seen und Teiche aufweist.

Gießen Anreise

Zu Gießens Nachbarstädten zählen Frankfurt am Main (70km südlich), Friedberg (30km südlich), Marburg (30km nördlich), Wetzlar (12km westlich) und Fulda (80km östlich). Gießen ist somit ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Zentrum Hessens.

Wandern rund um Gießen

Das Gießener Lahntal hat nicht unbedingt die spektakulärsten Wanderwege zu bieten, dennoch gibt es einige lohnenswerte. Wandern in Gießen und Umgebung bedeutet dafür aber, unbekannte Botanik, Naturschutzgebiete und Wälder genießen zu können. Die Wanderwege sind in der Regel durch rote Punkte und blaue Bändchen markiert.

Kloster Schiffenberg

Die ehemalige Klosteranlage Schiffenberg befindet sich auf dem gleichnamigen 281m hohen Berg, in der Nähe des Gießener Stadtteils Petersweiher und dem Pohlheimer Ortsteil Hausen. Ausgrabungen seit 1973 belegen, dass der Schiffenberg seit 6.000 Jahren besiedelt war. Bei dem Kloster handelte es sich um ein Augustiner-Chorherrenstift, dessen Angehörige nicht zurückgezogene Mönche, sondern weltliche Geistliche waren.

Gießen-Allendorf

Der Gießener Stadtteil Allendorf befindet sich unweit der Lahn und etwa 5km von der Gießener Innenstadt entfernt. Im Westen grenzt Allendorf an Wetzlar, im Nordosten an Kleinlinden und im Südosten an Lützelinden. Mitten durch das Dorf fließt der Kleebach, der in Allendorf in die Lahn mündet.

Gießen Feste und Märkte

Gießens Feste und Märkte haben ein großes Einzugsgebiet, welches sich nicht nur auf die Stadtteile, sondern auch auf die umliegenden Gemeinden und Dörfer bezieht. Die Veranstaltungen sind sowohl bei jung als auch bei alt beliebt. Daher verwundert es nicht, dass man sich bei Veranstaltungen manchmal ein wenig durch den Stadtkern schieben muss.

Liebig-Museum

In diesem Gießener Chemiemuseum dreht sich alles um den 1803 in Darmstadt geborenen Chemiker Justus Liebig, u.a. Erfinder des Kunstdüngers und Begründer der Organischen Chemie. Liebigs Vater war Drogist, er stellte beispielsweise Farben selbst in seiner Werkstatt her. An diesem Ort begann das Interesse des kleinen Justus an chemischen Prozessen.

Mathematikum

Gießens einzigartiges mathematisches Mitmachmuseum ist weit über die Stadtgrenzen bekannt, denn es ist das erste der Welt und wurde 2002 von dem Gießener Professor für Mathematik, Albrecht Beutelspacher, gegründet. Beutelspacher ist u. a. seit 2007 Moderator der Sendung Mathematik zum Anfassen auf BR-alpha.

Justus-Liebig-Universität

Die Justus-Liebig-Universität in Gießen wurde 1607 durch Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt gegründet und trug bis 1945 auch dessen Namen: Ludoviciana. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Ludwigsuniversität eine kleine Landesuniversität, deren Schwerpunkt auf Medizin, Theologie, Philosophie und Jura lag.

Gießen

„Hier ist kein Berg, wo die Aussicht frei sei. Hügel hinter Hügel und breite Täler, eine hohle Mittelmäßigkeit in Allem; ich kann mich nicht an diese Natur gewöhnen, und die Stadt ist abscheulich“. Dies schrieb Georg Büchner 1833 seiner Frau Louise Caroline, um das Gießener Lahntal zu beschreiben.