Mücke

Mücke Anreise

Der größte Ort im Wandergebiet Ohmtal ist die Gemeinde Mücke. Das Gemeindegebiet erreicht man über die Ausfahrt Homberg (Ohm) der Autobahn A 5. Von der Ausfahrt führt die L 3072 in nördlicher Richtung nach Homberg (Ohm) und in südlicher Richtung nach Mücke.

Wandern im Ohmtal

Der Wandertipp schlechthin im Wandergebiet Ohmtal: die Schächerbachtour, die nahe der Stadthalle in Homberg (Ohm) beginnt und endet. Wunderschöne Weitblicke, schattige Waldgebiete, Teiche und Brunnen, um die sich Sagen ranken, Quellen, deren Wasser so rein und klar ist, dass man sich den Becher auffüllen und es direkt trinken kann.

Groß-Eichen

Groß-Eichen liegt inmitten der Täler von Sausel und Rauchel, zwei Bächen, die im Hohen Vogelsberg entspringen. Die Sausel heißt an ihrer Quelle am Osthang des Sieben Ahorn (753m) noch Ilsbach und mündet nach 21km bei Flensungen in den Seenbach. Auch die Rauchel hat an ihrer Quelle bei Feldkrücken noch einen anderen Namen und erblickt das Licht der Erde als Gilgbach.

Ober-Ohmen

Oberhalb von Nieder-Ohmen liegt Ober-Ohmen – das ist logisch. Der kleine Ort im Ohmtal verfügt nicht nur über einen modernen Windpark, sondern verfügt zugleich über eines der ältesten datierten Fachwerkhäuser im Vogelsberg, das Koallese Haus. Das Koallese Haus wurde 1545 erbaut.

Nieder-Ohmen

Nieder-Ohmen ist der größte Ort der 1972 gebildeten Gemeinde Mücke, die sich nicht nur als Tor zum Vogelsberg vermarktet, sondern auch als Hessens Mitte: der geografische Mittelpunkt Hessens liegt nämlich im Mücker Ortsteil Flensungen südlich von Nieder-Ohmen.

Ohmtal

Das Ohmtal verdankt seinen Namen dem 60km langen Fluss Ohm, einem Zulauf der Lahn. Die Ohm entspringt bei Ulrichstein im Oberwald (Hoher Vogelsberg) und fließt zunächst westlich, später nordöstlich durch das Gemeindegebiet von Mücke.

Vogelsberg

Der Vogelsberg liegt etwa 60km nordöstlich von Frankfurt und ist das größte zusammenhängende Vulkangebiet, das Europa zu bieten hat. Allerdings speien die Gipfel im Vogelsberg seit gut 10 Millionen Jahren nicht mehr, so dass die einzige Gefahr beim Wandern ist, dass man sich in die herbe Landschaft verliebt und nicht mehr zurück möchte.