Leichlingen

Leichlingen Anreise

Leichlingen kann man gut über die Autobahn A 3 erreichen. Am Autobahndreieck Langenfeld (21) fährt man kurz auf die A 542 und nimmt gleich die erste Ausfahrt Immirath (4). Über die Landstraße geht es dann nach Leichlingen. Alternativ erreicht man das Murbachtal auch über die A 1, Ausfahrt Burscheid (97).

Witzhelden

Westlich der Sengbachtalsperre liegt das Dorf Witzhelden, das seit 1975 zur Stadt Leichlingen gehört. Die beiden markanten Landmarken, die Witzhelden weithin sichtbar machen, sind zwei Funktürme der Telekom: der eine 134m hoch, der andere sogar 229m und damit auch von Köln und Düsseldorf gut zu sehen.

Diepentalsperre

Auf der Grenze zwischen Leichlingen und Leverkusen wird der Murbach zu einem See aufgestaut. Die 9ha große Diepentalsperre (auch: Diepentaler Talsperre oder Halbachtalsperre) besteht aus einer Vor- und einer Hauptsperre, die August Halbach zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauen ließ, um Strom zu erzeugen.

Schmerbachtal

Der Schmerbach ist ein 4km langes Bächlein, das am Wupperberg (186m) entspringt und dem etwa doppelt so langen Weltersbach zufließt. Etwa nachdem der Schmerbach die Hälfte des Wegs zurückgelegt hat, erreicht er die Schmerbach Mühle. Sie wurde um 1760 gegründet. Das heute zu sehende schmucke Anwesen stammt allerdings von 1840.

Leysiefen

Durch das Waldgebiet Bongert vom Schmerbachtal getrennt liegt wupperaufwärts von Haus Nesselrath das Örtchen Leysiefen. Trotz Modernisierungen hat sich Leysiefen die Atmosphäre einer typischen bergischen Hofschaft bewahren können. Die Hofgründung erfolgte wahrscheinlich im 12. Jahrhundert und diente der Sicherung der benachbarten Burg Leysiefen.

Haus Nesselrath

Gegenüber des Wipperkottens liegt am Leichlinger Wupperufer der mittelalterliche Rittersitz Haus Nesselrath. Die erste urkundliche Erwähnung des Burgsitzes fällt ins Jahr 1303. 1536 wurde die Burg umgebaut und in den Folgejahren zu einem ansehnlichen Schloss erweitert. 1847 zerstörte ein Brand aber das Schloss, das 1850 abgerissen wurde.

Leichlingen

Leichlingen ist die Obstkammer des Bergischen Lands. Bereits in den 1920er Jahren kamen die Städter aus Köln und Düsseldorf – beides keine 30km entfernt – nach Leichlingen, um hier Erdbeeren zu ernten und sich an der Blüte der rund 50.000 Obstbäume zu freuen.

Haus Vorst

Südlich von Leichlingen oberhalb der Wupper, in die hier der Murbach einmündet, liegt die Höhenburg Haus Vorst. Der Rittersitz wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, vermutlich reicht die Gründung aber noch weitere zwei Jahrhunderte zurück. 1795 brannten französische Truppen die Burg nieder.