Gummersbach

Niedernhagen

Niedernhagen ist ein kleiner Weiler am Fuß des Henneckenbergs (402m) nördlich von Gummersbach. 1736 wurde hier am Sieper Bach eine Papiermühle errichtet, die etwa 130 Jahre lang in Betrieb war. Ab den 1860er Jahren beherbergte das Gebäude für ca. sechzig Jahre eine Spinnerei, und seit 1920 befindet sich hier ein Zweigwerk der Elektrofirma Klöckner-Moeller.

Rospebachtal

Der knapp 8km lange Rospebach fließt parallel zu Strombach und Seßmarbach der Agger zu. Seine Quelle liegt am Südhang der Arzhöhe (351m) bei Herreshagen. Von hier fließt er über Wasserfuhr, Gummersbach, Rospe und Mühle nach Vollmerhausen, wo der Rospebach in die Agger mündet.

Oberbergischer Dom

In der Altstadt von Gummersbach steht die evangelische Pfarrkirche, die aufgrund ihrer Ausmaße ihrem Beinamen Oberbergischer Dom alle Ehre macht. Aber nicht nur das: Sie war zugleich auch die Mutterkirche der benachbarten Kirchspiele und damit die Urpfarrei im Agger-Bergland.

Gummersbach

Gummersbach ist die Kreisstadt des Oberbergischen Kreises. Früher wuchsen auf beiden Seiten der Hauptstraße Lindenbäume, wodurch Gummersbach den Beinamen Lindenstadt erhielt und sogar als Klein-Paris des Oberbergischen galt.

Niederseßmar

Niederseßmar liegt an der Einmündung des Seßmarbaches in die Agger. Der Sessmarbach entspringt am Unnenberg (506m) und wird in seinem Oberlauf auch Thalbecke und Becke genannt. Nach 9km erreicht er die Agger und entlang beider Wassserläufe entwickelte sich vor allem im Zuge der Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert zu einem Ort mit über 3.000 Einwohnern.

Hülsenbusch

Wenn der Wanderer bei Hülsenbusch im Agger-Bergland plötzlich vor riesigen, 40m hohen Bäumen steht, hat er sich nicht versehentlich im Kontinent geirrt: In der Obergelpestraße stehen tatsächlich zwei alte Mammutbäume, die ein botanisch interessierter Hülsenbuscher hier um 1900 eingepflanzt hat. Hülsenbusch liegt in einem Nebental des Leppetals am Bachlauf der Gelpe.

Dieringhausen

Im gesamten Agger-Bergland spielte der Bergbau einst eine große Rolle, insbesondere bedingt durch die Vorkommen an Grauwacke und Grauwacke-Schiefer. Entsprechend war die Region über die Aggertalbahn und die Gummersbacher Kleinbahnen an das historische Eisenbahnnetz angeschlossen.