Wiehl

Wandern rund um Wiehl und Nümbrecht

Das Homburger Ländchen ist an das Wegenetz des Sauerländischen Gebirgsvereins angeschlossen und verfügt daher über gut ausgebaute Wanderwege. Die Streckenführung ist abwechslungsreich und eröffnet immer wieder schöne Ausblicke auf die Sehenswürdigkeiten der Region. An verschiedenen Wanderparkplätzen lassen sich Touren beliebiger Länge und Schwierigkeiten starten.

Tropfsteinhöhle Wiehl

Die Tropfsteinhöhle Wiehl liegt an der Straße von Wiehl nach Nümbrecht und wurde bei Sprengarbeiten in einem Steinbruch anno 1860 entdeckt. Als Schauhöhle erschlossen wurde die Wiehler Tropfsteinhöhle dann aber erst 1926-27 im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen; bis dahin blieben die Kalksteingebilde unbeachtet.

Oberwiehl

Oberwiehl liegt etwa zwei Kilometer östlich der Kernstadt Wiehl. Der Ort ist angeschlossen an die historische Wiehltalbahn und liegt ungefähr auf der Hälfte der Trasse, die von Osbergshausen über 24km nach Waldbröl auf das Nutscheid führt.

Wiehl

Die Stadt Wiehl bildet die nördliche Hälfte des Homburger Ländchens. Wiehl mit seinen knapp 26.000 Einwohnern entstand in seiner heutigen Größe 1969 durch die Zusammenlegung mit Bielstein und Drabenderhöhe, was 1971 durch die Verleihung der Stadtrechte geadelt wurde.

Weiershagen

1912 wurden zwölf dicht beieinander liegende Gehöfte und Weiler zur Ortschaft Weiershagen zusammengeschlossen. Heute hat der Ort ca. 820 Einwohner und gehört zur Stadt Wiehl im Homburger Ländchen. Weiershagen liegt im Tal der Wiehl. 1575 lag in Weiershagen die im Umkreis größte Eisenschmelzhütte; hier wurde das im Wiehltal abgebaute Eisenerz verarbeitet.

Marienhagen (Wiehl)

In Marienhagen wurde noch bis zum 10. Jahrhundert der Göttertochter Hella geopfert: Der alte Dorfbrunnen war eine dem Gott Odin geweihte heidnische Kultstätte; hier wurde auch das Fehmgericht abgehalten. Später wurde der alte Dorfbrunnen in Heiligenbrunnen umbenannt. Die ehemalige Kultstätte ist in der Weiherstraße zu finden.

Scheidt (Wiehl)

Der zu Drabenderhöhe gehörende Weiler Scheidt taucht bereits anno 1060 zur Zeit König Heinrichs IV. in den Geschichtsbüchern auf. Die Abtei Siegburg erhielt damals das Gut Pfaffenscheidt – später Scheidt – als Schenkung. Gegründet wurde es wohl als Einzelhof zwischen 900 bis 1100 n.Chr. Scheidt liegt auf ca. 300m ü.

Drabenderhöhe

Drabenderhöhe liegt am Westrand des Homburger Ländchens. Der Ort wird umgeben von zahlreichen Bergkuppen, die zum Waldgebiet Heck gehören. Der ungewöhnliche Ortsname leitet sich ab von Dravender Hoy, also triefende Höhe. Das kommt vermutlich von der Tatsache, dass hier gleich sechs kleine Bäche entspringen. Der größte davon ist der gut 29km lange Wahnbach.