Much

Wandern rund um Much

Die Mucher Hochfläche verfügt über ein abwechslungsreiches Landschaftsbild und ein gut ausgebautes Wanderwegenetz. Sowohl das Waldgebiet Heck im Norden als auch das Naafbachtal im Südwesten des Wandergebiets sind autofrei und erlauben ungestörte Wanderungen durch die Natur.

Heck (Bergisches Land)

Nördlich von Much liegt rund um den Heckberg (383m) eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Bergischen Lands, das sogenannte Heck. Östlich vom Heckberg liegt der Kleine Heckberg (348m), an dem der Naafbach entspringt, ein Aggerzufluss, der mit dem Naafbachtal eines der ursprünglichsten Naturgebiete im weiten Umkreis ausbildet.

Werschbachtal

Südöstlich von Much bildet der 7km lange Werschbach ein kleines Tal aus, bevor er in die Bröl mündet. Hier liegt der Mucher Ortsteil Marienfeld, wo im letzten Kriegswinter Nobelpreisträger Heinrich Böll eine Notunterkunft fand und auch sein Sohn Christoph begraben liegt.

Burg Overbach

Am Nordostrand von Much liegt Burg Overbach, ein als Wasserburg angelegtes Burghaus, das 1487 als Sitz des Heinrich von Overbach erstmals in den Geschichtsbüchern auftaucht. Ihre heutige Gestalt erhielt Burg Overbach durch Renovierungsarbeiten im 16. und 17. Jahrhundert. Burg Overbach wechselte mehrfach den Besitzer und ging Ende des 19. Jahrhundert an die Grafen von Nesselrode.

Much

Mucher Heufresser werden die Bewohner der Stadt Much im Volksmund genannt. Der Name geht zurück auf eine Erzählung: Einst neckten Bürgermeister und Dorf-Arzt von Much ihren Pastor, dass er zwar großen Einfluss auf seine Gemeinde habe, die Gläubigen aber nicht ans Heufressen bringe. Hochwürden ließ sich nicht foppen und schlug eine Wette vor.

Kreuzkapelle (Much)

Östlich des Wennerscheid liegt direkt im Wahnbachtal der zu Much gehörende Ort Kreuzkapelle. Hier mündet der kleine Altenhegersiefen in den Wahnbach. Nach dem Zusammenfluss speist der gestärkte Wahnbach dann den zu Kreuzkapelle gehörenden Herrenteich.

Naafbachtal

Eigentlich sollte aus dem bei Neunkirchen-Seelscheid gelegenen Naafbachtal im Südwesten der Mucher Hochfläche eine Talsperre werden – Pläne dafür gab es schon ab 1930. Höfe und Mühlen wurden aufgekauft und abgerissen, Neubauten wurden untersagt.