Rheinisch-Bergischer Kreis

Leichlingen Anreise

Leichlingen kann man gut über die Autobahn A 3 erreichen. Am Autobahndreieck Langenfeld (21) fährt man kurz auf die A 542 und nimmt gleich die erste Ausfahrt Immirath (4). Über die Landstraße geht es dann nach Leichlingen. Alternativ erreicht man das Murbachtal auch über die A 1, Ausfahrt Burscheid (97).

Wiembachtal

Der Wiembach entspringt im Burscheider Stadtteil Kaltenherberg und fließt auf 11km der Wupper zu, die er in Opladen erreicht. Im Oberlauf des Wiembachs verrichteten früher einige Mühlen ihr Werk. Die bekannteste ist heute sicherlich die Lambertsmühle, die zum Rittergut Haus Landscheid gehörte. 1766 brannte die Lambertsmühle ab und wurde durch einen Neubau ersetzt.

Eifgenburg

Am linken Ufer des Eifgenbachs findet sich in Burscheider Gemarkung ein historisch interessantes Fleckchen: die Eifgenburg. Wahrscheinlich wurde die Eifgenburg im 10. Jahrhundert angelegt. Man ist sich bis heute unsicher über die Bedeutung der Ringwallanlage.

Burscheid

Burscheid gilt als die Musikstadt im Bergischen Land. Das liegt u.a. daran, dass in Burscheid 1812 das erste Laienorchester auf deutschem Boden gegründet wurde, die Musicalische Akademie zu Burscheid. Aus dieser Tradition entwickelte sich die Musikschule mit gut 800 Schülern, ein überaus erfolgreiches Blasorchester mit Orchesterschule und diverse Chöre.

Witzhelden

Westlich der Sengbachtalsperre liegt das Dorf Witzhelden, das seit 1975 zur Stadt Leichlingen gehört. Die beiden markanten Landmarken, die Witzhelden weithin sichtbar machen, sind zwei Funktürme der Telekom: der eine 134m hoch, der andere sogar 229m und damit auch von Köln und Düsseldorf gut zu sehen.

Diepentalsperre

Auf der Grenze zwischen Leichlingen und Leverkusen wird der Murbach zu einem See aufgestaut. Die 9ha große Diepentalsperre (auch: Diepentaler Talsperre oder Halbachtalsperre) besteht aus einer Vor- und einer Hauptsperre, die August Halbach zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauen ließ, um Strom zu erzeugen.

Schmerbachtal

Der Schmerbach ist ein 4km langes Bächlein, das am Wupperberg (186m) entspringt und dem etwa doppelt so langen Weltersbach zufließt. Etwa nachdem der Schmerbach die Hälfte des Wegs zurückgelegt hat, erreicht er die Schmerbach Mühle. Sie wurde um 1760 gegründet. Das heute zu sehende schmucke Anwesen stammt allerdings von 1840.

Leysiefen

Durch das Waldgebiet Bongert vom Schmerbachtal getrennt liegt wupperaufwärts von Haus Nesselrath das Örtchen Leysiefen. Trotz Modernisierungen hat sich Leysiefen die Atmosphäre einer typischen bergischen Hofschaft bewahren können. Die Hofgründung erfolgte wahrscheinlich im 12. Jahrhundert und diente der Sicherung der benachbarten Burg Leysiefen.