Rösrath

Königsforst Anreise

Das Wandergebiet Königsforst-Sülz lässt sich am Besten über die Autobahn A 3 anfahren. Hier nimmt man die Abfahrt Königsforst (29) und kann dann über die Rösrather Straße nach links Richtung Rath-Heumar oder nach rechts Richtung Rösrath fahren. Alternativ bietet sich die Ausfahrt Untereschbach (21) auf der Autobahn A 4 an.

Wandern zwischen Königsforst und Sülz

Wer im Königsforst wandern will, braucht sich nicht groß vorbereiten. Das Kerngebiet des Königsforstsist durchzogen von Wegen und an den Einstiegspunkten gibt es zumeist große Informationstafeln mit Hinweisen zu Wegen und Markierungen. Speziell an den Randbereichen gibt es aber natürlich weitere spannende Wandertouren.

Lüderich

Nördlich von Hoffnungsthal erhebt sich der höchste Berg im Stadtgebiet von Rösrath, der Lüderich (260m). Rund um den Lüderich wurde schon in der Zeit der Römer Bergbau betrieben. Die Grube Lüderich gehörte später zum Bensberger Erzrevier. Der Hauptschacht lag auf dem Gebiet des Overather Stadtteils Steinenbrück.

Hoffnungsthal (Rösrath)

Heute nennt man ja schon mal Fußballstadien nach Wirtschaftsunternehmen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert nannte man gleich ganze Orte nach der Industrie. So geschehen mit dem kleinen Örtchen Volberg, das man 1899 nach dem hier tätigen Hoffnungsthaler Hammer der Gebrüder Reusch umbenannte.

Schloss Eulenbroich

Schloss Eulenbroich in Rösrath geht im Ursprung wohl auf das 13. Jahrhundert zurück. Damals entstand im sumpfigen Sülztal ein befestigtes Burghaus, das 1401 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Auf den mittelalterlichen Grundmauern der kleinen Wasserburg entstand im 18.

Rösrath

Rösrath grenzt unmittelbar östlich an das Stadtgebiet von Köln und liegt im unteren Sülztal. Erst 2001 wurde Rösrath zur Stadt erhoben, wenngleich der Ort aufgrund seiner langen Bergbaugeschichte und der Nähe zu Köln schon lange eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung hatte. Davon zeugen auch verschiedene Bauwerke, die das Stadtgebiet von Rösrath prägen.

Forsbach (Rösrath)

Der südöstliche Zipfel des Königsforsts ist der Kurtenwald, der vom Kurtenwaldbach durchflossen wird und zwischen den Rösrather Ortslagen Forsbach und Kleineichen liegt. Der kleine Kurtenwaldbach entspringt in Forsbach unweit der Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsakademie – einer Kaderschmiede nicht nur für die Banker aus Volks- und Raiffeisenbanken.

Königsforst

Der Königsforst ist die grüne Lunge Kölns – und das schon etwas länger. Einst gehörte das Waldgebiet, das so groß ist wie die Kernstadt Kölns, den Frankenkönigen. Otto der Große, Gründer der Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation, überließ den königlichen Bannwald dann im 10. Jahrhundert seinem Bruder Brun, der von 953 an Erzbischof von Köln war.

Königsforst-Sülz

Östlich von Köln beginnt der Königsforst, ein gut 2.500ha großes Waldgebiet, das als grüne Lunge der Domstadt gilt und sich bis ins untere Sülztal fortsetzt.