Nordrhein-Westfalen

Stausee Obermaubach

Der 55ha große Stausee Obermaubach liegt nördlich von Nideggen im Rurtal und gehört zu den Gemarkungen von Nideggen, Hürtgenwald und Kreuzau. Der Stausee entstand 1933-34 und steuert die Wasserabgabe in die Rur. Der Staudamm misst 200m in der Länge, ist 6,7m hoch und seit 1969 erzeugt ein Wasserkraftwerk Strom.

Dürener Eifelfuß

Den nordöstlichen Teil der Rur-Eifel bildet der Dürener Eifelfuß, der sich von der Autobahn A 4 südwärts links und rechts der Rur bis hinab zum Stausee Obermaubach zieht. Düren selbst ist Verwaltungssitz des Kreises Düren und aufgrund seiner verkehrstechnisch günstigen Lage für viele das nördliche Tor zur Eifel.

Wandern am Rursee

Wandern am Rursee – da gibt es viele Möglichkeiten. Unter den vielen Wanderwegen haben wir eine kleine Auswahl zusammengestellt, die die vielseitigen Facetten der Eifeler Seenplatte gut charakterisieren.

Burg Nideggen

Wenn die Mauern erzählen könnten, würde so manches Ächzen und Stöhnen an des Menschen Ohr dringen. Insbesondere aus dem Verlies, wo einst ein aufstrebender Graf Kirchenmänner hat festsetzen lassen gegen die Zahlung von Lösegeldern, wenn es sein musste, gleich für Jahre.

Rund um Grund

Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Ende der Straße "Schöne Aussicht 2 in Leverkusen-Lützenkirchen. Von dort geht es über den Höhenweg nach Westen bis Clashäuschen. Bei guter Fernsicht kann man von hier aus das Siebengebirge und die Eifel sehen. Am Clashäuschen geht es hinunter in's Ölbachtal.

Nideggen

Nideggen an der Rur blickt auf eine lange und unruhige Geschichte zurück. Im Mittelalter gegründet, lag die Stadt im Zankgebiet zwischen Jülich und Köln und im Erbfolgekrieg wurde sie, wie andere Städte im Rheinland ebenfalls, von Kampf und Zerstörung heimgesucht. Ein Erdbeben und die bekannten letzten Kriege taten ihr Übriges.

Wollersheim (Nideggen)

Wollersheim hat eine lange Geschichte. Auf der Wollersheimer Heide soll sich im 5. Jahrhundert die Schlacht von Zülpich abgespielt haben (in deren Folge sich Frankenreich-Gründer Chlodwig I. taufen ließ) und im 14. Jahrhundert wurde hier der Wollersheimer Frieden geschlossen.

Vlatten (Heimbach)

Am östlichen Rand des Stadtgebiets von Heimbach liegt der Stadtteil Vlatten, einer der ältesten Siedlungen im dortigen Beritt, da Vlatten bereits 839 erwähnt wurde. Aus einer Königspfalz zu Zeiten der Franken entwickelte sich ein Verwaltungssitz und Forstbezirk und aus dem Hof entstand eine befestigte Burg mit Wassergraben am oberen Lauf des Vlattener Baches.