Pastorat

Vom Neuen Markt nach Warnemünde (Rostock)

Wir starten unsere Wanderung vom Rostocker Zentrum ins Ostseebad Warnemünde am Neuen Markt. Vorbei am Möwenbrunnen spazieren wir auf die Marienkirche zu, die vom 13. bis zum 15. Jahrhundert in deutscher Backsteingotik erbaut wurde.

Erkrath

Drei Stadtteile hat Erkrath, Erkrath selbst, südlich Unterfeldhaus und südöstlich Hochdahl. Erkrath ist eine nicht im Kern gewachsene Stadt, sondern erlebte einen massiven Bevölkerungswachstum seit den 1960er Jahren. Durch das Stadtgebiet fließt die Düssel und bei Erkrath wurde Menschheitsgeschichte ausgegraben im Neandertal.

Eselsrunde Bechen (Bergisches Land)

Einst mussten Waren mit Lasttieren in die großen Städte wie z.B. Köln transportiert werden. Dabei kamen auch Esel zum Einsatz, weshalb die Domstädter ihre Lieferanten aus der Gegend um Bechen auch als solche bezeichneten. Und bis heute hat sich dieser Spitzname erhalten und die Bechener Esel tragen ihn mit Stolz.

Oberbergischer Dom

In der Altstadt von Gummersbach steht die evangelische Pfarrkirche, die aufgrund ihrer Ausmaße ihrem Beinamen Oberbergischer Dom alle Ehre macht. Aber nicht nur das: Sie war zugleich auch die Mutterkirche der benachbarten Kirchspiele und damit die Urpfarrei im Agger-Bergland.

Bechen (Kürten)

Aus der Zeit vor der Industrialisierung, als Waren noch zu Fuß bzw. mit Tragetieren zu den Märkten gebracht werden mussten, um sie dort zu verkaufen, stammt ein wenig schmeichelhafter Spitzname für die Einwohner von Bechen: die Bechener Esel. Im Falle der Bauern aus Bechen wurden die Erzeugnisse auf Eseln nach Köln zum Markt gebracht. Da diese Grautiere ihren eigenen Willen haben, kamen die Bechener immer wieder mal zu spät.

Olpebachtal (Kürten)

Südöstlich von Kürten fließt in südwestlicher Richtung der Olpebach, ein rund 6km langer Bachlauf, der an der Gemarkungsgrenze zu Lindlar entspringt und hinter Sülze in die Kürtener Sülz einmündet. Das Olpebachtal ist ein dünn besiedeltes Gebiet mit einer reizvollen hügeligen Landschaft, mit Feldern, Wiesen, Mischwald und zahlreichen kleinen, namenlosen Bachläufen.

Bergneustadt

1301 tauchte Bergneustadt erstmals in den Geschichtsbüchern auf. Rutger von Altena aus dem Sauerland sollte hier im Auftrag der Grafen von der Mark eine Stadtburg auf einem Bergvorsprung über dem Dörspetal errichten, die als Grenzposten gegen das Erzbistum Köln und die Grafschaft Berg dienen sollte.

Wahlscheid (Lohmar)

Bei Wahlscheid – seit 1969 Teil der Stadt Lohmar – schlägt die Agger einen markanten Bogen, der den Einstieg ins Wandergebiet Unteraggertal markiert. Rechts und links des Flusslaufs wurde in den 1990er Jahren die Auenlandschaft der Agger naturnah zum 16ha großen Landschaftsgarten Aggerbogen gestaltet. Mehrere renaturierte Bachläufe fließen im Bereich des Naturschutzgebietes der Agger zu.

DenkMal Wanderung Wahlscheid (Lohmar)

Die DenkMal-Tour führt rund um den Lohmarer Stadtteil Wahlscheid. Am besten läuft man diese Wanderung gegen den Uhrzeigersinn und beginnt die Runde am Aueler Hof in Wahlscheid. Von hier geht es zunächst durch eine Unterführung unter der Bundesstraße B 484, hindurch, die von Lohmar nach Overath führt.

Scharfenberg (Brilon)

Ganz im Nordwesten am Übergang der Briloner Hochfläche in den Arnsberger Wald liegt Scharfenberg. Schon 1306 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt, hatte aber lange Zeit unter Grenzstreitigkeiten zu leiden. Denn er liegt direkt an der ehemaligen Grenze zwischen den Herrschaftsgebieten der Grafen zu Waldeck und der Fürstbischöfe von Köln.