Bischoffen

Aartalsee

Mit 83ha ist der Aartalsee das größte Gewässer im Lahn-Dill-Bergland. Er wird gespeist von der Aar, einem 21km langen Flüsschen, das bei Hohenahr-Erda im Gladenbacher Bergland entspringt und in Nordwest-Richtung fließt, um bei Burg in die Dill zu münden.

Bischoffen

An der Einmündung des Siegbachs in die Aar liegt Bischoffen, Namensgeber der gleichnamigen Gemeinde, deren größte Touristenattraktion sicherlich der Aartalsee ist. Aber schon bevor es den See gab, spielte Wasser in Bischoffen eine große Rolle. Am Siegbach und an der Aar lagen fünf Mühlen auf gleicher Gemarkung – einmalig für Hessen.

Schelder Wald

Im Schelder Wald schlug über Jahrhunderte das Herz des hessischen Eisenlands. Hier trotzten Tausende von Kumpels über Generationen dem Berg den begehrten Eisenstein ab, das Grundmaterial für die Hütten, die im Siegerland und dem Dilltal arbeiteten und für einige Jahrzehnte dafür sorgten, dass die Region zwischen Wetzlar und Siegen das Wirtschaftszentrum Deutschlands war.

Niederweidbach

Im Niederweidbacher Becken, direkt am Aartalsee, liegt der Ort Niederweidbach. Das uralte Niederweidbach, es wurde 802 erstmalig erwähnt, ist Sitz der Kommunalverwaltung der Gemeinde Bischoffen, zu der außerdem noch Bischoffen, Oberweidbach, Roßbach und Wilsbach gehören.

Gladenbacher Bergland

Schreibt man über das Gladenbacher Bergland, muss man wohl mit einer Definition starten, denn als Gladenbacher Bergland wird naturräumlich ein viel größeres Gebiet angesetzt, als es der Wanderregion entspricht. Die Geografen sehen das gesamte Lahn-Dill-Bergland und selbst kleinere Ecken vom Wittgensteiner Land zum Gladenbacher Bergland.