Kaiser-Wilhelm-Turm

Rhein-Venn-Weg

Vom Rheintal ins Hohe Venn: das ist in aller Kürze das Programm des Rhein-Venn-Wegs, den der Eifelverein als Hauptwanderweg 12 angelegt und wie alle Ost-West-Wege mit einem spitzen Winkel markiert hat.

Eifelleiter

Kreativität ist vielleicht nicht die größte Stärke von Touristikern, die neue Wanderwege ersinnen. Es wimmelt nur so vor Steigen und Pfaden, ganz egal, ob die Wege tatsächlich steil oder eng sind. Da fällt ein neuer Weg positiv aus der Reihe, der auf den einfachen und bezeichnenden Namen Eifelleiter hört. Die Idee der Eifelleiter: Man wandert vom Rheintal auf ungefähr 70m ü. NN wie auf einer Leiter geradewegs zur Hohen Acht (747m), dem höchsten Gipfel in der Eifel.

Hohe Acht

Die Hohe Acht (747m) ist der höchste Berg der Eifel. Die Hohe Acht ist ein tertiärer Vulkan mit einer Kuppe aus Basalt. Gleichnamig mit dem Berg liegt hier das Naturschutzgebiet Hohe Acht.

Auf der Hohen Acht als beliebtes Gebiet für Wanderer und Wintersportler verlaufen die Grenzen der Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz. Am Fuße liegen benachbart Jammelshofen in nordöstlicher Richtung und Siebenbach in südöstlicher Richtung. U.a. führen die Eifelleiter und der Rhein-Venn-Weg als überregionale Wanderwege über die Hohe Acht.

Spiegelslustturm

Der höchste Punkt der Stadt Marburg ist nicht das Schloss, wie man vermuten könnte, sondern der Aussichtturm auf den Lahnbergen, der offiziell Kaiser-Wilhelm-Turm heißt und inoffiziell nur Spiegelslustturm genannt wird. Er steht auf 371m ü. NN und reckt sich von da noch 36m in die Höhe. Erbaut wurde der Spiegelslustturm aus feinkörnigem Sandstein.

Wiesbaden-Klarenthal

Der Wiesbadener Stadtteil Klarenthal entstand erst in den 1960er Jahren als klassische Schlafstadt. Dennoch befinden wir uns hier auf historischen Boden. Denn schon 1298 stiftete König Adolf von Nassau hier dem Klarissen-Orden ein Kloster, das aufgrund dieser Ordenszugehörigkeit Kloster Klarenthal getauft wurde. Kloster Klarenthal wurde schon 1559 säkularisiert und danach mehrfach durch Brände und Kriege zerstört, so dass heute nicht mehr viel davon zu sehen ist.

Grafschaft (Schmallenberg)

Ora et labora lautet der Wahlspruch der Benediktinermönche, bete und arbeite, und genau das taten die fleißigen Ordensleute, als der Kölner Erzbischof Anno im Jahr 1072 Kloster Grafschaft gründete. In der Folge sollte der Ort zum kulturellen Zentrum des Sauerlands und zur Keimzelle der Stadt Schmallenberg werden. Seine Blüte erlebte Kloster Grafschaft im Verlauf des 12. Jahrhunderts. Später müssen Zucht und Ordnung wohl gelitten haben, die Zahl der Brüder ging bis auf sieben zurück. So ist zu erklären, dass die Abtei 1508 der Bursfelder Kongregation angeschlossen wurde, einer Bewegung, die die strenge Ordensregel Benedikts und intensives wissenschaftliches Studium betonte.