Balve

Wandern im Hönnetal

Das romantischste Tal Westfalens soll es sein, das sagenumwobene Hönnetal mit seinen vielen Höhlen in der verkarsteten Landschaft. Und so mangelt es denn auch nicht an Wanderwegen. Sowohl örtliche Rundwanderwege als auch überregionale Langstrecken-Wanderwege gibt es in großer Zahl zu entdecken. Allein im Stadtgebiet Balve sollen rund 1.000km Wanderwege ausgeschildert sein.

Reckenhöhle

Folgt man von Volkringhausen dem Verlauf der Hönne Richtung Nordwesten, ist Binolen der nächstliegende Ort. Hier sticht vor allem das alte Empfangsgebäude des Bahnhofs ins Auge. Auf dem weiß verputzten Sockel findet sich typische Fachwerksarchitektur, teilweise verschiefert.

Volkringhausen

Volkringhausen bildet heute zusammen mit den Dörfchen Sanssouci und Binolen einen Ortsteil der Stadt Balve, im Norden des Stadtgebiets gelegen. Im Jahr 1536 wird der Ort erstmals erwähnt, der sich am Fuß des Binoler Bergs (392m) in das enge Hönnetal zwängt.

Mellen (Balve)

Schon im Jahr 1233 wurde der kleine Ort Mellen erstmals urkundlich erwähnt. Er liegt östlich von Balve auf halbem Weg zur Sorpetalsperre. Der ländlich geprägte Ort ist an sich schon einen Ausflug wert. Denn er wurde bereits als Gold- und Silberdorf ausgezeichnet. Zudem liegt er landschaftlich reizvoll inmitten von Feldern und Wiesen, die ihrerseits von Waldgebieten umstanden sind.

Langenholthausen

Am Fuß des Trachtenbergs (305m) liegt südöstlich von Balve der Ortsteil Langenholthausen im Tal der Borke, einem 12km langen Zufluss der Hönne. Zu Balve gehört der Ort erst seit der Eingemeindung im Jahr 1975. Zuvor war Langenholthausen jahrhundertelang eine selbstständige Freigrafschaft gewesen, ein Lehen der Grafschaft Hohenlimburg.

Eisborn

Beim Namen Eisborn könnte man an eine sehr kalte Quelle denken. Doch das ist nicht ganz richtig. Vermutlich stammt die Silbe Eis- eher aus dem Wortstamm esch, ein altsächsischer Begriff aus der Zeit um 700, der eine Fläche bezeichnet, die durch Feuer gerodet wurde.

Schloss Wocklum

Zu den sehenswerten Gebäuden im Hönnetal zählt Schloss Wocklum nordöstlich von Balve, bis heute ein waschechtes Wasserschloss mit einer großflächigen Wasseranlage. Es liegt zu Füßen des Burgbergs (384m) im Tal des Orlebachs, der in der Nähe der Wocklumer Mühle in die Borke mündet.

Luisenhütte Wocklum

Wocklum ist eigentlich ein recht kleiner Ort, der zum Balver Stadtteil Beckum gehört. Wocklum liegt nordöstlich von Balve, und man möchte beinahe sagen, dass der Ort praktisch nur aus Sehenswürdigkeiten besteht. Zum einen ist da Schloss Wocklum zu nennen. Zum anderen die Luisenhütte, auch Wocklumer Hammer genannt.