Iserlohn

Iserlohn Anreise

Die Waldstadt Iserlohn ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden, denn die Autobahn A 46 führt in Ost-West-Richtung praktisch mitten durch das Stadtgebiet. Mehrere Autobahnausfahrten bieten sich an, je nachdem, welchen Stadtteil man als Ziel anpeilt.

Wandern rund um Iserlohn

Wer Iserlohn per pedes erleben will, könnte mit dem Iserlohner Rundwanderweg starten. 62km ist er lang und umrundet damit das gesamte Stadtgebiet auf gut ausgeschilderten Wegen. Die Strecke lässt sich hervorragend in einzelne Tagesetappen einteilen, deren Start- und Zielpunkte jeweils mit dem Bus von der Stadtmitte aus erreichbar sind.

Iserlohn-Oestrich

Westlich der Kernstadt liegt der Iserlohner Stadtteil Oestrich, etwa dort, wo der Grüner Bach in die Lenne mündet. Das tut er zu Füßen des Burgbergs (245m). Er deutet in seinem Namen schon an, was man auf seiner Kuppe findet: die Überreste einer alten Wallanlage.

Lennedom

In vielen Iserlohner Stadtteilen, auch in der Kernstadt selbst, wurde die Bevölkerung und damit auch die größten Kirchen während der Reformation evangelisch. Anders in Letmathe. Hier sorgte die Familie von Brabeck, die ursprünglich aus Kirchhellen bei Bottrop stammte, dafür, dass Letmathe katholisch blieb. Und so ist auch heute noch die Hauptkirche des Ortes eine katholische: die Pfarrkirche St.

Letmathe

Westlich im Stadtgebiet an der Lenne liegt der Iserlohner Stadtteil Letmathe, der als Ortschaft 1036 das erste Mal urkundlich erwähnt wird. Die Lenne schlägt an dieser Stelle einen ausladenden Bogen rund um den Kupferberg (213m) und seine Nachbarn im Süden. Der Kernort Letmathe schmiegt sich nördlich des Flusses an die Hänge des Humpfert (292m).

Hennen

Von der Kernstadt aus gesehen in Richtung Ruhr liegt am Ende des Baarbachtals Hennen, der nördlichste Stadtteil Iserlohns. Der Baarbach entspringt im Iserlohner Stadtwald und wird im Oberlauf auch Lägerbach genannt. Im Bereich von Iserlohn ist der Baarbach größtenteils verrohrt und erscheint erst wieder nördlich der Kernstadt.

Dechenhöhle

Eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands wurde 1868 im Tal des Grüner Bachs entdeckt. Man baute damals eine Eisenbahnstrecke, die Iserlohn mit der Ruhr-Sieg-Bahn im Lennetal verbinden sollte. Zu Füßen des Sonderhorst (222m) verloren zwei Arbeiter einen Hammer im Felsgewirr. Auf der Suche danach entdeckten sie den Eingang in die Höhle.

Seilerwald

Iserlohn ist rundum von Waldgebieten umgeben. Das im Nordosten nennt sich Seilerwald und eignet sich ganz hervorragend als Naherholungsgebiet. Schließlich gibt es hier nicht nur Bäume, sondern auch zahlreiche Wanderwege quer durch den Wald bis auf eine Höhe von rund 338m ü. NN. Und natürlich den Seilersee, der amtlich eigentlich Callerbach-Talsperre heißt.