Hagen

Wandern im Hagener Ruhrtal

Wer westlich von Hagen wandern möchte, der kommt nicht umhin, die Keimzelle des Kohlenpotts im Muttental zu erobern. Zahlreiche örtliche Wanderwege führen hier hindurch. Z.B. kann man die Muttental-Runde (10km) empfehlen, die im Wesentlichen den Wegstreckenpunkte der Bergbauwanderwegs Muttental entspricht.

Wasserschloss Werdringen

Zum Historischen Centrum Hagen zählt auch das Wasserschloss Werdringen im Stadtteil Hagen-Vorhalle. Das Wasserschloss liegt nahe des Yachthafens am Harkortsee am Fuße des Kaisbergs (185m) und beherbergt das Hagener Museum für Ur- und Frühgeschichte. Hier versammeln sich rund 470 Millionen Jahre in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit altem Baumbestand.

Harkortsee

Zwischen den Städten Wetter, Herdecke und Hagen liegt der 1931 als Flusskläranlage angelegte Harkortsee. Der 3,1 Millionen Kubikmeter fassende und 137ha große Harkortsee dient der Feinreinigung des Wassers aus der Volme und dem Klärwerkablauf Hagens, welches sich mit dem aus dem Hengsteysee bereits behandelten Wasser der Flüsse Ruhr und Lenne vermischt.

Hagener Ruhrtal

Das Wandergebiet Hagener Ruhrtal erstreckt sich westllich von Hagen von der Einmündung der Volme bis zum Kemnader See. Zur Region zählen Stadtteile von Hagen, Wetter und Witten. Blaue Seen und grüne Lungen, dazu die Wiege des Steinkohlebergbaus im Ruhrtal, Fossilien, Burgen, Schlösser und Bergbautradition – im Hagener Ruhrtal findet sich viel Abwechslung für einen Tagesausflug mit Wanderung.

Wandern rund um Hagen

Auch wenn Hagen als Großstadt und früheres Zentrum der Stahlindustrie nicht auf den ersten Blick als Ziel für Wanderungen ins Auge fällt, lohnt ein zweiter Blick. Denn Hagen kann neben dichter Verkehrsinfrastruktur und einer ganzen Menge Kultur auch mit Natur punkten. Über vierzig Prozent des Stadtgebiets bestehen aus Wald und die Täler von Ennepe, Volme, Lenne und Ruhr bieten abwechslungsreiche Aussichten.

Hagen-Eilpe

Man mag es im Hagener Zentrum nicht gerne hören, aber Hagen war im Mittelalter quasi nicht existent und erst als sich im benachbarten Eilpe an der Volme ab 1661 Klingenschmiede aus Solingen ansiedelten und mit dem Großen Kurfürsten Markgraf Friedrich Wilhelm zu Brandenburg aushandelten, in Eilpe exklusiv für ganz Preußen Schwert- und Degenklingen produzieren zu können, ging es los mit dem wirtschaftl

Kunstquartier Hagen

Kunstquartier Hagen nennt sich das 2009 eröffnete Museumsviertel in Hagen an der Ecke Hochstraße und Prentzelstraße. Ausgangspunkt des Kunstquartiers war das Osthaus Museum Hagen, ein Museum für Moderne Kunst, das von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1898-1902 errichtet wurde. Bei der Eröffnung war das damals noch Museum Folkwang genannte Haus das weltweit erste Museum für moderne Kunst.