Altena

Altena Anreise

Der Weg von der nächsten Autobahnabfahrt nach Altena erscheint länger, als er tatsächlich ist, da er sich in den tief eingeschnittenen Bachtälern kurvenreich in Richtung Lennetal schlängelt. Am besten verlässt man die Autobahn A 45 an der Ausfahrt Lüdenscheid und folgt der L 655 in Richtung Werdohl bis kurz vor Brunscheid.

Wandern rund um Altena

Als Wanderrevier ist der Altenaer Sattel abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll. Auf den Hochflächen gibt es weite, ebene Strecken. Doch die tief eingeschnittenen Täler von Lenne oder Rahmede fordern die Kondition mit steilen An- und Abstiegen. Dafür bieten sich immer wieder spannende Ausblicke über die gewundenen Täler.

Fuelbecketalsperre

Zwar zieht die Burg Altena als touristisches Highlight auf dem Altenaer Sattel jährlich die meisten Besucher an. Doch für Naturfreunde ist ein anderes Ziel attraktiver: die Fuelbecketalsperre. Sie liegt ganz im Süden des Altenaer Sattels im Übergang zur Lüdenscheider Mulde, und sieht aus der Luft aus wie ein auf dem Kopf stehendes V.

Rahmede

Die Rahmede ist ein Nebenfluss der Lenne, der im Norden Lüdenscheids entspringt und nach knapp 12km in Altena mündet. Das Tal der Rahmede windet sich malerisch durch die Mittelgebirgslandschaft, zunächst direkt von West nach Ost bis zum Altenaer Ortsteil Altroggenrahmede. Dort weicht sie den Hängen des Seckeler Bergs (362m) in Richtung Norden aus.

Evingsen

Evingsen ist ein Stadtteil von Altena und liegt ganz im Osten des Stadtgebiets zwischen Giebel (488m) und Rimberg (500m). Nach Süden hin fällt der Hang steil ab in das enge Tal der Nette. Durch Evingsen selbst fließt der Springer Bach fast schnurgerade von Nord nach Süd und mündet südlich des Ortes in die Nette, einem 8km langen Zufluss der Lenne.

Burg Holtzbrinck

Zu den sehenswertesten Gebäuden Altenas gehört neben Burg Altena auch Burg Holtzbrinck im Süden der Kernstadt. Trotz des Namens handelt es sich dabei allerdings nicht wirklich um eine Burg, sondern vielmehr um das älteste Bürgerhaus der Stadt. Der repräsentative Bau stammt zumindest teilweise aus dem 16. Jahrhundert und ist insgesamt vom Baustil her dem Barock zuzurechnen.

Burg Altena

Hoch oben auf dem Schlossberg (239m) in Altena, dem nördlichen Bergsporn des Klusenbergs (326m), thront Burg Altena. Sie gehört zu den ältesten erhaltenen Höhenburgen in Deutschland, allerdings weiß man nicht mehr ganz genau, wann zum ersten Mal auf diesem Berg eine Burg errichtet wurde. Ein Vorgängerbau wird für den Anfang des 12. Jahrhunderts vermutet.

Altena

Woher der Name der Stadt Altena stammt, das bleibt im Dunkel der Geschichte verborgen. Mag sein, dass er tatsächlich von „all te na“ abgeleitet ist: All zu nah soll dem Arnsberger Grafen im frühen 12. Jahrhundert die erste Altenaer Burg gewesen sein. Vielleicht stimmt aber auch die andere Deutung, nach der die gleichnamige Landschaft im belgischen Brabant Pate gestanden haben soll.

Altenaer Sattel

Eine der bekanntesten und größten Höhenburgen Deutschlands, eine beliebte Talsperre, weitläufige, landwirtschaftlich genutzte Hochflächen und steil in die Bergflanken eingegrabene Bachtäler mit dichten Mischwäldern - so lässt sich in wenigen Worten der Altenaer Sattel im Nordwesten des Sauerlands zusammenfassen. Von allem etwas, möchte man beinahe sagen. Und in der Tat ist die Landschaft hier ausgesprochen vielfältig.