Wolfsschlucht

Rhein-Venn-Weg

Vom Rheintal ins Hohe Venn: das ist in aller Kürze das Programm des Rhein-Venn-Wegs, den der Eifelverein als Hauptwanderweg 12 angelegt und wie alle Ost-West-Wege mit einem spitzen Winkel markiert hat.

Bad Tönisstein

Der zum Andernacher Stadtteil Kell zählende Wohnplatz Bad Tönisstein liegt im Brohltal an der Einmündung des Tönissteiner Bachs in die Brohl. Der Tönissteiner Bach entspringt bei Wassenach am sogenannten Römerbrunnen. Zunächst fließt der Tönissteiner Bach ruhig und sittsam Richtung Nordost, bis es auf einmal unruhig wird.

Mosenberg (Bettenfeld)

Zwischen Manderscheid und dem davon westlich gelegenen Bettenfeld erstreckt sich eine bei geologisch Interessierten bekannte Vulkangruppe. Den Mosenberg-Reihenvulkan erkennt man schon von Weitem und er erhebt sich 100m über der Rumpfgebirgsoberfläche des Rheinischen Schiefergebirges. Östlich der Gemarkung von Bettenfeld fließt die Kleine Kyll. Die Naturschutzgebiete Reihenkrater Mosenberg und Horngraben kennzeichnen die vulkanisch urwüchsige Landschaft.

Kasselburg

Nordöstlich von Pelm liegt weithin imposant sichtbar die Ruine der Kasselburg, deren Doppelturm von einem 490m hohen Basaltstock ins Gerolsteiner Land aufragt und im Tal von der Kyll und der Eisenbahn umarmt wird. Genau weiß man es nicht, auf wen der Burgbau zurückgeht. Möglicherweise, dafür spricht ihr Name, waren es die Herren von Castel, da die Burg erstmalig urkundlich im Jahr 1291 als Castilburg genannt wird. Betritt man den Staatswald von Kasselburg aus westlicher Richtung, wird man von der Gruppe der drei Buchen begrüßt.

Dechenhöhle

Eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands wurde 1868 im Tal des Grüner Bachs entdeckt. Man baute damals eine Eisenbahnstrecke, die Iserlohn mit der Ruhr-Sieg-Bahn im Lennetal verbinden sollte. Zu Füßen des Sonderhorst (222m) verloren zwei Arbeiter einen Hammer im Felsgewirr. Auf der Suche danach entdeckten sie den Eingang in die Höhle. Mit Grubenlampen ausgerüstet betraten die ersten Erkunder die Höhle und waren sofort überwältigt vom Ausmaß und der Schönheit der Höhle: „Überall Neues und Seltenes, bald in überaus großartigen, bald in lieblichen Gestalten.“

Simmersbach

Auf der Wasserscheide zwischen Dietzhölze und Perf liegt Simmersbach ganz im Nordosten des Lahn-Dill-Kreises. Simmersbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Eschenburg und verdankt seinen Namen dem gleichnamigen Simmersbach, der der Dietzhölze zufließt. Die zwischen Mattenberg (577m) und Galgenberg (541m) am Forsthaus Streitwasser entspringende Diete entwässert dagegen nach knapp 9km in die Perf.