Regionalverband Saarbrücken

Brennender Berg

Südlich von Sulzbach an der Grenze zu Dudweiler liegt der Brennende Berg in der „dampfenden Klamm“. Von der berichtete Johann Wolfgang von Goethe, der hier 1770 herkam, in seinen Lebenserinnerungen „Dichtung und Wahrheit“.

Sulzbach (Saar)

Im oberen Sulzbachtal am Saarkohlenwald liegt die Stadt Sulzbach. Die erste Silbe Sulz liegt nahe am Wort Salz und in Sulzbach sind die Salzhäuser eine denkmalgeschützte Sehenswürdigkeit, die auf die Zeit der Salzgewinnung in Sulzbach zurückgehen.

Altenwald (Sulzbach)

Im oberen Sulzbachtal, nordöstlich von Sulzbachs Mitte, liegt Altenwald, das an Friedrichsthal grenzt. Zwischen beiden spannt sich die Sulztalbrücke der A 8. Von 1841 bis 1932 wurde in Altenwald eine Grube betrieben.

Bildstock (Friedrichsthal)

Bildstock ist ein Stadtteil von Friedrichsthal und geht auf einen Gutshof der Grafen aus Ottweiler zurück. Den zugehörigen Bildstock zum Ortsnamen gibt es auch. Er steht auf dem Hoferkopf, einer 392m hohen Sandsteinkuppe am östlichen Ortsrand und zeigt eine Statue von Maria mit dem Kind. In Bildstock ist mit dem Rechtsschutzsaal das älteste Gewerkschaftshaus Deutschlands zu sehen.

Maybach (Friedrichsthal)

Maybach ist ein Stadtteil von Friedrichsthal und liegt westlich der A 8. Das Denkmal der Grube Maybach und der zugehörigen Bergarbeitersiedlung gilt als ein Musterbeispiel für die Bergwerkskultur im Saarland um die vorletzte Jahrhundertwende. Die Grubensiedlung Maybach ist in einem bemerkenswerten Erhaltungszustand.

Grube Camphausen (Quierschied)

Ein nahezu unvergleichliches Industriedenkmal hat der zu Quierschied zählende Doppelort Fischbach-Camphausen im Fischbachtal zu bieten. Hier steht der Hammerkopfturm des ehemaligen Bergwerks Camphausen.

Quierschied

Im Jahre 999 wurde Quierschied als Schenkung erstmalig genannt. Quierschied liegt im Fischbachtal. Der Fischbach ist ein 17km langer Zufluss der Saar. In Quierschied wurde wahrscheinlich bereits seit dem 15. Jahrhundert Kohle abgebaut.