Olpe

Wandern im Ebbegebirge

Wandern im Ebbegebirge am Westrand des Sauerlands ist vor allem eins: abwechslungsreich. Es gibt Seen, Wälder, Berge, viel Natur, aber auch Industriekultur und städtische Infrastruktur und mitten hindurch führen verschiedene der großen Fernwanderwege Nordrhein-Westfalens. Doch schauen wir uns zunächst einige örtliche Rundwanderwege für einen Tagesausflug oder ein Wanderwochenende an.

Wandern am Biggesee

Rund um den Biggesee und die Hansestadt Attendorn gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege. Landschaftlich reizvoll ist auch das parallel zum Biggetal verlaufende Repetal mit seinen Seitentälern. Und natürlich kann man auch ganz einfach direkt am Biggesee wunderbar spazierengehen.

Biggesee

Im Herzen des Ebbegebirges erstreckt sich zwischen Olpe und Attendorn der Biggesee. Der Biggesee entstand, als im Jahr 1956 damit begonnen wurde, bei Attendorn eine Staumauer ins Tal der Bigge zu bauen. Bis 1965 sollte es dauern, bis das Mammutprojekt abgeschlossen war. Denn mit dem Bau der Staumauer allein war es nicht getan.

Olpe Anreise

Das Panneklöpper Land mit Olpe als dem zentralen Ort ist bestens an das Autobahnnetz angeschlossen. Die Sauerlandlinie A 45 bietet zwei Ausfahrten nach Olpe. Von Olpe aus verläuft die B 55 als zweite große Verkehrsader in Richtung Nordosten nach Grevenbrück.

Wandern rund um Olpe

Wie im gesamten Sauerland sind auch im Panneklöpper Land rund um Olpe Wanderwege reichlich vorhanden. Die meisten Ortschaften haben in ihren Randbezirken einen oder mehrere Wanderparkplätze, von denen aus verschiedene Rudnwanderwege starten.

Stachelau

Direkt östlich an Olpe anschließend liegen die beiden Ortsteile Lütringhausen und Stachelau. Hier mündet die Ahe in die Olpe, und zwischen beiden Gewässern erhebt sich steil der Kruberg (504m). In das Tal am Fuße dieses Berges schmiegt sich Stachelau, das 1383 erstmals urkundlich erwähnt wird.

Sondern (Olpe)

Am Westufer des Biggesees liegt der Olper Stadtteil Sondern. Allerdings lag er nicht immer genau an dieser Stelle. Als der Staudamm in den 1950er Jahren gebaut und der See angestaut wurde, mussten mehrere Tausend Menschen umgesiedelt werden. Sondern-Hanemicke und das benachbarte Eichhagen entstanden damals neu am Biggeufer, um den Menschen ein neues Zuhause zu bieten.

Rhonard

Rhonard ist mit nur 56 Einwohnern einer der kleineren Ortsteile der Stadt Olpe. Es liegt in einem von Wiesen geprägten Talkessel südlich des Rhonardbergs (526m) und östlich des Hohen Schoß (463m). Große Bedeutung hatte diese Ecke im Panneklöpper Land von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1890.

Rhode (Olpe)

Zwischen Olpe und dem Negertal liegt das Dorf Rhode mit seiner schönen Kirche. Ihr romanischer Kirchturm stammt noch vom Vorgängerbau, der Experten zufolge bereits im 12. Jahrhundert an dieser Stelle gestanden haben muss. Die heutige Rhoder Kirche St. Cyriakus hingegen wird 1441 das erste Mal erwähnt.

Neger (Olpe)

Das Sauerland kann vielerorts mit ungewöhnlichen Ortsnamen aufwarten. Da wäre z. B. der Olper Stadtteil Neger mit seinen drei Teilen Ober,- Mittel- und Unterneger. Neger liegt in einem Wiesental, das sich von Ost nach West vom Feldberg (556m) bis hinab zum Biggesee zieht.