Waldsolms

Hochtaunus

Nördlich an das Stadtgebiet von Frankfurt am Main schließt sich der Hochtaunus an. Er verläuft über den Taunushauptkamm am Feldberg bis hinab ins Lahntal und bildet damit die natürliche Rückzugsregion der Metropolregion Rhein-Main und das Kerngebiet des Taunus.

Kraftsolms

Im Mittellauf des Solmsbach liegt Kraftsolms, ein Ort, der erstmals im Jahr 1319 urkundlich erwähnt wird. Kraftsolms ist der nördlichste Ortsteil von Waldsolms und wird bis auf die Ostseite von dichten Wäldern umgeben.

Kloster Kröffelbach (Waldsolms)

In Waldsolms-Kröffelbach am Nordrand des Taunus findet man das deutschsprachige Zentrum der Kopten, einer christlichen Konfession, die aus Ägypten stammt. Religionsstifter soll der Evangelist Markus gewesen sein, der als erster Bischof von Alexandria diente und dort als Märtyrer starb.

Griedelbach

Waldsolms-Griedelbach war bis in die 1950er Jahre hinein ein Dorf, dessen Bewohner von der Landwirtschaft lebten. Man erntete, was der karge und steinige Boden am Rauhen Hain (346m) unterhalb des Köhlerbergs (425m) hergab. Ein Chronist schrieb, dass es damals in Griedelbach nur Acker- und keine Reitpferde gab. Heute ist es umgekehrt. Die Einwohner pendeln ins Umland und Griedelbach selbst dient der Erholung.

Weiperfelden

Das zur Gemeinde Waldsolms gehörende Weiperfelden ist der südlichste Ort im Lahn-Dill-Kreis und liegt auf einer waldreichen Höhe, die südwärts vom Hintersten Kopf (491m) und dem Gickel (505m) eingefasst ist.

Solmser Land

Der Solmsbach ist ein 25km langer Zufluss der Lahn. Er entspringt bei Weiperfelden in der Gemeinde Waldsolms, fließt am Schöffengrund vorbei und mündet schließlich bei Burgsolms in die Lahn. Die Orte entlang des Bachs bilden das Solmser Land, das Stammgebiet des hessischen Adelsgeschlecht Solms.