Siegen

Siegen Anreise

Die Sauerlandlinie A 45 (Dortmund-Aschaffenburg) durchschneidet den südlichen Teil des Siegener Kessels und verfügt in dessen Bereich gleich über zwei Ausfahrten: Siegen und Siegen-Süd. Die zweite wichtige Verkehrsader ist die Stadtautobahn Hüttentalstraße (HTS). Sie entspricht der B 54, streckenweise auch der B 62, und entlastet durch ihre Bauweise als Hochstraße die Straßen im Siegtal.

Wandern rund um Siegen

Wer von Siegen aus auf Wanderschaft gehen will, ist erstaunt über die vielen Möglichkeiten, die sich bieten. Man kann z.B. ganz lange wandern - auf dem Europäischen Fernwanderweg E1, der mitten durch Siegen führt. Der E1 verbindet das Nordkap mit Sizilien, man kann also in beide Richtungen richtig Kilometer machen.

Siegen-Weidenau

Weidenau ist ein Stadtteil im Nordosten Siegens, der direkt über die B 54, die Hüttentalstraße, erreichbar ist. Weidenau als Industriegemeinde war aus den sieben Hüttensiedlungen Haardt, Fickenhütten, Schneppenkauten, Münkershütten, Müßnershütten, Meinhardt und Weidenau zusammengewachsen.

Siegen-Trupbach

Fährt man von Siegen aus in Richtung Freudenberg, erreicht man rasch den Stadtteil Trupbach. Er wurde 1389 erstmals urkundlich erwähnt und hat eine Besonderheit zu bieten: Hier steht das älteste Fachwerkhaus Siegens. Es wird auf 1611 datiert. Die erste Besiedlung muss allerdings schon weit früher stattgefunden haben. Darauf deuten Grabungsfunde aus der Jungsteinzeit um 3000 v.Chr.

Siegen-Langenholdinghausen

Der Siegener Stadtteil Langenholdinghausen, im hiesigen Platt Hollekusse genannt, liegt weit ab vom geschäftigen Zentrum im Meiswinkeltal westlich von Geisweid. Der Ort hat sich seinen ländlichen Charme bewahrt, und ein Spaziergang durch den alten Ortskern lohnt sich.

Siegen-Gosenbach

Der kleine Ort Gosenbach, heute ein Stadtteil der Stadt Siegen, schmiegt sich in ein schmales Tal, das vom gleichnamigen Bach durchflossen wird. Ganz im Westen des Siegerlands gelegen ist der Ort bis heute eher ländlich geprägt. Der Bergbau spielte hier früher eine große Rolle, erst 1942 wurde die letzte Grube stillgelegt.

Siegen-Geisweid

Seine Ursprünge hat der heutige Siegener Stadtteil Geisweid unter anderem in dem Dörfchen Klafeld. Klafeld ist eine der ältesten schriftlich erwähnten Ortschaften des Siegerlandes und wird bereits 1079 genannt. Mit der Hüttensiedlung Geisweid wuchs Klafeld im 17. Jahrhundert zusammen. Seit jeher ist diese Gegend industriell geprägt.

Siegen-Eisern

Östlich von Eiserfeld liegt der Siegener Stadtteil Eisern, der 1289 erstmalig urkundlich erwähnt wird. Noch bis Mitte der 1960er Jahre gehörte Eisern zu Wilnsdorf, 1966 kam es dann zu Eiserfeld. Nur neun Jahre später wurde Eisern im Zuge der kommunalen Neuordnung dann der Stadt Siegen zugeordnet.

Siegen-Eiserfeld

Eiserfeld ist der südwestlichste Stadtteil von Siegen und liegt direkt am Übergang zum benachbarten Rheinland-Pfalz. Als Ysernvelde wird der Ort 1292 erstmals erwähnt. Auf den ersten Blick wirkt Eiserfeld für den Besucher wenig einladend, denn die stark befahrene B 62 führt mitten hindurch. Doch wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, lassen sich auch hier schöne und interessante Ecken entdecken.