Netphen

Netphen Anreise

Netphen als zentraler Ort im Johannland liegt an der Bundesstraße B 62, die Siegen mit Marburg verbindet und quer durchs Rothaargebirge führt. Die nächste Autobahnausfahrt ist die Abfahrt Siegen an der Sauerlandlinie A 45. Von hier führt die B 62 über die Hüttentalstraße ins Netphetal.

Wandern im Netphener Land

Das Johannland ist ein Wandergebiet par excellence. Vor allem in der östlichen Hälfte des Gebiets hat man die Qual der Wahl, welchen der vielen attraktiven Wege man zuerst erwandern möchte.

Irmgarteichen

Seinen Namen verdankt Irmgarteichen angeblich dem Burgfräulein Irmgard: Der Teufel ärgerte die arme Jungfer, doch schließlich kam ein Vogel angeflogen, setzte sich auf einen Baum und vertrieb den Leibhaftigen mit seinem Gezwitscher. Just unter diesem Baum, es muss wohl eine Eiche gewesen sein, ließ die fromme Irmgard daraufhin eine Kapelle bauen.

Wasserburg Hainchen

Ganz im Südwesten des Johannlandes liegt der Ort Hainchen im Geiersgrundbachtal am Fuß der Haincher Höhe, die sich vom Jagdberg (674m) und der bereits zu Hessen gehörenden Nordhöll (641m) im Norden bis zur Kalteiche (579m) im Süden als Wasserscheide zwischen Lahn und Sieg zieht und gleichzeitig die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen

Waldland Hohenroth (Eder-Quelle)

Am Treffpunkt von Eisenstraße und Kohlenstraße, zweier mittelalterlicher Handelsstraßen auf den Höhen des Rothaarkamms, befindet sich das frühere Forsthaus Hohenroth. Ganz im Nordwesten des Johannlands gelegen, kurz vor der Grenze zur Wittgensteiner Kammer, war es Jahrhunderte lang ein Treffpunkt für Waldarbeiter, Fuhrleute und Köhler.

Alte Burg (Afholderbach)

Schon vor mehr als 2.000 Jahren siedelten im Johannland Menschen, auch wenn es damals noch nicht so hieß. Es waren die Kelten, die hier ihre Spuren hinterließen, die man auch heute noch im Gelände erkennen kann. Deutlich zu sehen ist das in Afholderbach, einem kleinen Ort im Netphetal, nördlich von Netphen.

Walpersdorf (Sieg-Quelle)

Folgt man dem Lauf der Sieg von Netphen aus flussaufwärts, vorbei an Deuz, Grissenbach und Nenkersdorf, erreicht man das kleine Dorf Walpersdorf. Die Fachwerkhäuser des Dorfes, das 1344 erstmals urkundlich erwähnt wurde, sind sehenswert.

Obernautalsperre

Direkt an Netphen schließt sich östlich der kleine Ort Brauersdorf an. Die Straße von Netphen her endet hier, nur Wald- und Wanderwege führen weiter in die bewaldeten Hügel, zu denen beispielsweise die Alte Burg (633m) und der Breite Berg (628m) zählen.