Windeck

Erlebniswege Sieg

Das Aushängeschild für den Wandertourismus im Siegtal ist der 2011 eröffnete Natursteig Sieg. Nachdem dieser Fernwanderweg eingerichtet war, haben die Touristikverantwortlichen zusammen mit den Wandervereinen weiter gearbeitet und entlang des Natursteigs spannende Tagestouren entwickelt. Diese Rundwanderwege sind einheitlich als Erlebniswege Sieg mit einem roten Wegzeichen und dem markanten Siegbogen markiert.

Windeck Anreise

Windeck liegt etwas abseits der großen Fernrouten. Eine Anreise empfiehlt sich über die Autobahn A 3 von Westen.

Herchen

Im späten 19. Jahrhundert lobte der Baedeker-Reiseführer – damals die Bibel für zeitgemäßes Reisen – Herchen als schönsten Luftkurort des Siegkreises. Und tatsächlich war Herchen schon vor über hundert Jahren ein prosperiender Fremdenverkehrsort. 1906, so berichtet der örtliche Verschönerungsverein, gab es bereits 16 Beherbungsbetriebe mit über 250 Betten im schönen Dörfchen direkt an der Sieg.

Dattenfeld

Dattenfeld, der zweitgrößte Ort im Windecker Ländchen, schließt sich direkt an Altwindeck an und liegt unmittelbar an der Sieg. Über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist Dattenfeld vor allem für seine mächtige Pfarrkirche St. Laurentius, die aufgrund ihrer Ausmaße und speziell der für den Rhein-Sieg-Kreis einzigartigen Doppeltürme auch Siegtaldom genannt wird.

Altwindeck

Direkt westlich von Schladern liegt Altwindeck an den Ausläufern des Nutscheids. Bekannt ist Altwindeck natürlich vor allem durch die Ruine der Burg Windeck, die hoch auf dem Schlossberg thront und einen sehr guten Blick in das Sieg-Bergland und hinüber in den Westerwald eröffnet.

Siegfall (Schladern)

Bei Schladern siedeln schon lange Menschen. Darauf weist ein Münzfund hin, der 1863 auf sogenannte Regenbogenschüsselchen stieß. Regenbogenschüsselchen sind keltische Gold- und Silbermünzen, die 300 v.Chr. bis zur Zeitenwende eingesetzt wurden. Der Name Regenbogenschüsselchen entstand aufgrund der charakteristischen Schüsselform der Metallstücke und dem Aberglauben, dass diese Goldstücke von einem Regenbogen herabtropften.

Besucherbergwerk Grube Silberhardt

Im Dreißigjährigen Krieg wurden erstmals die Silbergruben im Bergischen Land erwähnt, deren Geschichte wohl weit älter ist. Schon die Germanen sollen in den Ausläufern des Nutscheids Erze gefördert haben. 1752 wurde zwischen Öttershagen und Kohlberg die Grube Silberhardt angelegt. Man förderte hier so große Mengen an Silber und Blei, dass Anfang des 19.