Solms

Hochtaunus

Nördlich an das Stadtgebiet von Frankfurt am Main schließt sich der Hochtaunus an. Er verläuft über den Taunushauptkamm am Feldberg bis hinab ins Lahntal und bildet damit die natürliche Rückzugsregion der Metropolregion Rhein-Main und das Kerngebiet des Taunus.

Oberndorf (Solms)

Direkt an Burgsolms im nördlichen Hochtaunus schließt sich Oberndorf an. Am Ostrand des Orts liegt der Galgenberg, der tatsächlich noch Überreste des historischen Galgens aufweist. Der steinerne Galgen entstand 1750 als Ersatz für die Richtstätte aus Holz. Von den beiden Säulen des Galgens, die mit einer Eisenstange verbunden waren, steht nur noch einer.

Sternwarte Burgsolms

Die größte Sternwarte Hessens befindet sich in Burgsolms am Nordrand des Hochtaunus. Die Sternwarte wurde im Juni 1965 eröffnet. Idee war es, mit der Begründung des Astronomischen Arbeitskreises Wetzlar eine Volkssternwarte, die Erwachsenenbildung im Bereich Astronomie anbieten sollte, zu bauen.

Burgsolms

Im unteren Solmsbachtal liegt Burgsolms, das ab ungefähr 1100 Stammsitz des Hauses Solms war. Die Solmser, die seit 1223 den Grafentitel trugen, bauten einen von ihnen bewohnten befestigten Hof zu einer Wasserburg aus. 1384 wurde die stark befestigte Burg Solms auf Betreiben der Reichsstadt Wetzlar belagert.

Solmser Land

Der Solmsbach ist ein 25km langer Zufluss der Lahn. Er entspringt bei Weiperfelden in der Gemeinde Waldsolms, fließt am Schöffengrund vorbei und mündet schließlich bei Burgsolms in die Lahn. Die Orte entlang des Bachs bilden das Solmser Land, das Stammgebiet des hessischen Adelsgeschlecht Solms.

Mittellahntal Anreise

Der mittlere Abschnitt der Lahntals wird auf der nördlichen Westerwaldseite zwischen Wetzlar und Limburg von der Bundesstraße B 49 flankiert. Die B 49 lässt sich von Osten über die Ausfahrt Wetzlar-Ost der Autobahn A 45 oder von Südwesten über die Ausfahrt Limburg-Nord der Autobahn A 3 erreichen.

Niederbiel

Der Solmser Stadtteil Niederbiel liegt reizvoll zwischen der Lahn und den ansteigenden Höhen des Hessischen Westerwalds. Niederbiel bildete zusammen mit Oberbiel die Bieler Mark, die 802 erstmals erwähnt und später auch im Lorscher Codex – einem Besitzstandsregister des Klosters Lorsch – aufgeführt wird.