Gradierwerk

Entdeckerrunde durch Bad Sassendorf (Soester Börde)

Nordwestlich von Soest liegt im Zentrum der sogenannten Soester Börde das als Heilbad ausgewiesene Bad Sassendorf. Von unserer Unterkunft aus, dem Maritim Hotel, erkundet diese Runde alles Sehenswerte am Wegesrand. Man kann die Tour natürlich auch von jedem anderen Punkt aus starten, daher erfolgt die Beschreibung ohne spezielle Reihenfolge und listet nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf.

Salinental (Bad Kreuznach)

Zwischen den Kurorten Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Kreuznach liegt das Salinental. Auf einer Strecke von gut einem Kilometer stehen hier sechs Gradierwerke, die jeweils neun Meter hoch sind. In Summe bilden sie Europas größtes Freiluftinhalatorium und sorgen für bestes Meerklima im Nahetal.

Bad Münster am Stein-Ebernburg

Die Alsenz mündet bei Bad Münster am Stein-Ebernburg in die Nahe, die hier eine markante Schleife schlägt. Oberhalb des Kurorts Bad Münster am Stein-Ebernburg erheben sich markant der Rheingrafenstein mit der gleichnamigen Burgruine und die Ebernburg. Unten im Tal gründete sich der zugehörige Ort, wo die Menschen ihr Tagwerk mit der Gewinnung von Salz und der Fischerei verbrachten.

Bad Salzhausen (Nidda)

Eines der ältesten Solebäder in Deutschland liegt eingebettet zwischen Wetterau und Vogelsberg nordwestlich der Stadt Nidda. Bad Salzhausen hat eine lange Kur- und Bädertradition, die mit einem weltbekannten Chemiker aus Gießen begann: Justus Liebig. Er bescheinigte den salzhaltigen Wassern in Salzhausen Anfang des 19. Jahrhunderts heilende Wirkung.

Kurpark Bad Soden

Ob die Bad Sodener Kuh verwandt war mit der Tropfsteinhöhlen-Entdeckerkuh aus Steinau an der Straße, lässt sich nicht feststellen. Jedenfalls brachte der besondere Appetit der Bad Sodener Kuh 1837 die Wende im bis dato landwirtschaftlich geprägten Ort. Die Bad Sodener Kuh schleckte auffällig ausdauernd an einem ganz besonderen Wiesenstück links der Salz.

Hüstener Freiheitsweg

An der Einmündung der Röhr in die Ruhr entstand schon vor über 1.200 Jahren der Ort Hüsten. 1360 erhielt Hüsten von den Arnsberger Grafen die Rechte einer Freiheit, was bedeutete: die Bürger waren frei, durften einen eigenen Bürgermeister wählen und ihren Ort selbst verwalten, und das ganz ohne Stadtrechte.

Dillenburg-Eibach

Am Westrand des Schelder Waldes liegt das ehemalige Bergbaudorf Eibach, das seit 1971 zur Stadt Dillenburg gehört. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in über hundert Gruben rund um Eibach Eisenerz gefördert. 1968 schloss die letzte große Grube – der Königszug. Der Königszug war mit einer Jahresförderung von über 140.000t die größte Eisenerzgrube in Hessen.