Nettersheim-Marmagener Hochfläche

Rhein-Venn-Weg

Vom Rheintal ins Hohe Venn: das ist in aller Kürze das Programm des Rhein-Venn-Wegs, den der Eifelverein als Hauptwanderweg 12 angelegt und wie alle Ost-West-Wege mit einem spitzen Winkel markiert hat.

Pesch (Nettersheim)

Durch Pesch, das aus einem Ober- und einem Unterdorf mit rund 570 Einwohnern besteht, fließen der Quartbach und der Wespelbach. Dazwischen führt der Jugendherbergs-Verbindungsweg durch die Bachauen. Urkundliche Erwähnung fand der Ort 893 in den Büchern des Klosters Prüm. Bekannt wurde Pesch unter Geschichtsinteressierten durch den Heidentempel auf dem Addig.

Roderath

Der kleine Ort Roderath auf der Netterheim-Marmagener Hochfläche in der Eifel lag an der wichtigen Römerstraße von Trier nach Köln. An dieser antiken Fernstraße entwickelte sich das, was man auf dem nahen Nürburgring auch Boxengassen nennt: Versorgungsstationen, eine Art römische Tank- und Rastanlage.

Buir (Nettersheim)

Südlich von Holzmülheim liegt der ebenfalls zu Nettersheim zählende Ort Buir. Sehenswert in Buir ist die Bartholomäus-Kapelle, die 1868-69 errichtet wurde und im Inneren eine barocke Orgel aus dem Jahr 1719 beherbergt. Gemeinsam mit dem Friedhof, der Ummauerung und der ehemaligen Dorfschule bildet die Kapelle ein hübsches Bild.

Holzmülheim

Hier nimmt sie ihren Anfang, die Erft. Östlich von Nettersheim im Ortsteil Holzmülheim ist die Quelle der Erft am Himberg (550m) in Stein gefasst. Von hier fließt die Erft durch den Münstereifeler Wald Richtung Euskirchen. Nach 107km mündet die Erft in Neuss-Grimlinghausen in den Rhein.

Engelgau

Der Nettersheimer Ortsteil Engelgau war auch bereits zur Römerzeit besiedelt und namentlich taucht er 1307 in einer Lehensurkunde auf. Engelgau hat unter Wanderern, Naturfreunden und Jakobspilgern Bedeutung durch das idyllische Genfbachtal, das sich südwestlich von Engelgau jenseits der Autobahn A 1 erstreckt.