Remscheid

Garschager Heide

Die Garschager Heide liegt im Remscheider Stadtteil Lüttringhausen und ist ein überwiegend von landwirtschaftlichen Nutzflächen geprägtes Naherholungsgebiet. Viel Heide ist hier nicht zu finden. Das mindert aber nicht den Erholungswert der Hochfläche, die von der Autobahn A 1 in zwei Teile zerschnitten wird.

Remscheid-Lüttringhausen

Lüttringhausen liegt im Nordosten von Remscheid in direkter Nachbarschaft zum Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf. Der historische Stadtkern Lüttringhausens wird auch als Dorp bezeichnet und präsentiert sich mit einer Vielzahl historischer Gebäude, meist im Bergischen Barock und mit der klassischen Farbgebung schwarzer Verschieferung, weißer Fensterrahmen und grüner Windläden und Türen.

Deutsches Röntgen-Museum

In Lennep, das 1929 in die Stadt Remscheid eingemeindet wurde, erblickte im Jahr 1845 ein ganz besonderer Mann das Licht der Welt: Wilhelm Conrad Röntgen. Röntgen entdeckte 1895 die X-Strahlen, die seitdem die Medizin und die Physik revolutioniert haben. 1901 wurde Röntgen für diese Arbeit als erster Mensch mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet.

Remscheid-Lennep

Lennep war bis zum großen Stadtbrand 1746 eine der wichtigsten Städte im Bergischen Land. Schon im 13. Jahrhundert erhielt Lennep die Stadtrechte, wurde Mitglied der Hanse und exportierte vor allem Stoffe in aller Herren Länder.

Panzertalsperre

Die Panzertalsperre wurde 1891-93 für die Trinkwasserversorgung der damals noch eigenständigen Stadt Lennep erbaut. Bis 1990 erfüllt die Panzertalsperre diesen Zweck, dann übernahm die 1987 in Betrieb gegangene Große Dhünntalsperre diese Aufgabe. Die 5ha große Panzertalsperre ist seit 1990 ein beliebtes Ausflugsziel im Lenneper Stadtwald.

Wuppertalsperre

Die Wuppertalsperre liegt im Schnittpunkt von Radevormwald, Hückeswagen und Remscheid. Der Staudamm der Wuppertalsperre wurde, nach Vorarbeiten in den 1960er Jahren, 1982-87 in der zu Radevormwald zählenden Ortslage Krebsöge erbaut. Die Inbetriebnahme erfolgte 1989.