Mülheim an der Ruhr

Schloss Broich

Am Westufer der Ruhr, direkt am MüGa-Park in Mülheim steht Schloss Broich. Schloss Broich wurde bereits im 9. Jahrhundert als Burg zum Schutz einer Ruhrfurt am Westfälischen Hellweg angelegt, der von Duisburg am Rhein über Essen, Dortmund, Unna, Werl, Soest, Erwitte, Geseke, Salzkotten und Paderborn bis Corvey an der Weser führte.

MüGa-Park (Mülheim an der Ruhr)

Die Mülheimer Gartenschau – kurz: MüGa – fand 1992 statt und Mülheim profitiert noch heute von der Ausrichtung dieser Landesgartenschau. Die zwischen Schlossbrücke und Stadt-Viadukt eingerichteten 65ha großen Gärten an der Ruhr sind ein beliebter Freizeitort und ein Magnet für Erholungssuchende und Kulturfreunde.

Mülheim-Broich

Zwischen Saarn und Speldorf liegt links der Ruhr der Mülheimer Stadtteil Broich. Recht imposant am Ruhrufer mit einer Fontäne und abends stimmungsvoll ausgeleuchtet, zeigt sich in Mülheim-Broich die Mülheimer Stadthalle.

Mülheim-Saarn

Die Geschichte des Mülheimer Stadtteils Saarn ist eng mit der des einstigen Zisterzienserklosters verbunden, das 1214 gegründet als Kloster Mariensaal gegründet wurde. Zwei Jahre später übernahm der Zisterzienserorden das Kloster.

Broich-Speldorfer Wald

Mit der Industrialisierung, die übrigens mit dem Ruhrausbau zur Schiffahrtsstraße 1770 in Mülheim losging, begann der Aufschwung der Region zwischen Rhein und Ruhr und mit dem Aufschwung kamen Lärm und Dreck. Wer’s sich leisten konnte, wollte raus aus der Stadt, was 1906 zur Gründung der Broich-Speldorfer Wald- und Gartenstadt AG führte. Kein Grundstück kleiner als 12.500qm, davon maximal 10% verbaut – großer Stil fürs große Portmonee.

Mülheim-Mintard

Im Südosten des Stadtgebiets von Mülheim an der Ruhr liegt Mintard. Nordöstlich von Mintard fließt die Ruhr und westlich zieht sich der bewaldete Ruhrhang, der als Naturschutzgebiet Mintarder Ruhrtalhang und Mintarder Berg ausgewiesen ist.

Niederbergisches Land

Das Niederbergische Land liegt im Nordwesten des Bergischen Lands und versteht sich interessanterweise selbst gar nicht so recht als niederbergisch, sondern eher als rheinländisch. Dabei kann man mit Fug und Recht behaupten: Das Niederbergische ist das politische Zentrum des Bergischen Lands, denn hier, im früheren Düsseldorfer Schloss, residierten ab 1380 die Herzöge von Berg.