Blankenheim (Ahr)

Blankenheim (Ahr) Anreise

Wer die Wanderregion Oberes Ahrtal erkunden will, beginnt am besten da, wo vieles Beginnt: am Anfang, an der Quelle, in Blankenheim. Blankenheim ist verkehrstechnisch über die Autobahn A 1 zu erreichen. Die A 1 kommt von Köln und endet an der Anschlussstelle Blankenheim, die hier in die Bundesstraße B 51 übergeht.

Eifelmuseum Blankenheim

Im idyllischen Stadtkern des historischen Blankenheims findet sich das Regionalmuseum für Naturkunde und Kulturgeschichte der Nordwesteifel, oder kurz: das Eifelmuseum Blankenheim. Das Eifelmuseum erstreckt sich über zwei Gebäude. Das Hauptgebäude ist in einem eigens dafür im Inneren umgebauten Fachwerkhaus – dem ehemaligen Hotel Zur Post – in der Ahrstraße 55-57 untergebracht.

Burg Blankenheim

Auf dem Burgfelsen oberhalb der Ahr-Quelle ragt majestätisch Burg Blankenheim empor. Burg Blankenheim wurde ab 1115 errichtet. Mit der Zeit entstand aus der mittelalterlichen Wehranlage ein barockes Schloss mit Park, Orangerie, Springbrunnen und was man als Adeliger so braucht. Burg Blankenheim war Stammsitz der im 14. Jahrhundert zu Grafen erhobenen Familie Blankenheim, bis diese 1794 vor den Franzosen den Reißaus nahmen.

Blankenheim (Ahr)

Im mittelalterlichen Ortskern von Blankenheim nimmt das Ahrtal seinen Anfang im Quellenhaus aus dem Jahr 1726. Hier quillt die Ahr aus einem viereckigen Bassin aus dem Keller des Hauses hervor und durchfließt in einem Kanal das Dorf und schlängelt sich dann, teils tief eingeschnitten, durch die Ahr-Eifel bis nach Sinzig, wo die Ahr nach 89km in den Rhein mündet.

Blankenheimerdorf

Auf einem Hügelrücken zwischen der Ahr und der Urft liegt der Ort Blankenheimerdorf und getrennt durch die Bundesstraße die Ortslage Blankenheim-Wald mit dem Bahnhof der Gemeinde Blankenheim. Der Bahnhof Blankenheim-Wald liegt an der Eifelstrecke von Köln über Euskirchen, Gerolstein und Bitburg nach Trier.

Alendorf (Blankenheim)

Das Lampertstal gilt manchem Beobachter als die Toskana der Eifel. Der Lampertsbach entspringt bei Esch und mündet nach knapp 10km oberhalb von Dollendorf in die Ahr. Und mitten drin im Lampertstal liegt der Blankenheimer Ortsteil Alendorf, in einer Gegend, die man auch als Alendorfer Kalktriften kennt.

Ripsdorf (Blankenheim)

Der Blankenheimer Ortsteil Ripsdorf liegt malerisch am Rande des Wacholderschutzgebiets Lampertstal und des Naturschutzgebiets Schafbachtal mit Seitentälern und Stromberg. Der Stromberg (559m) liegt etwa 1,5km nordwestlich von Ripsdorf und ist Standort eines Ringwalls, vermutlich aus der Keltenzeit.

Dollendorf (Blankenheim)

Dollendorf liegt in der Dollendorfer Kalkmulde im Süden der Kalkeifel, die hier geprägt ist von vielen Wiesen und Feldern und nur wenig Wald. Man hat also oft einen schönen Blick über offene Naturlandschaft. Dollendorf war einmal eine große römische Siedlung. So gab es hier einst sogar einen Marstempel. An seiner statt findet sich heute die Antoniuskapelle.

Reetz (Blankenheim)

Der Blankenheimer Ortsteil Reetz liegt umgeben von vielen Wiesen und Feldern in einem Talkessel. Nördlich von Reetz entspringt der Reetzerbach, der gen Süden fließt und in die Ahr mündet. Zum Freilinger See sind es keine zwei Kilometer in südöstlicher Richtung.