Kreis Düren

Hürtgenwald Anreise

Der Hürtgenwald liegt südöstlich von Aachen. Das Wandergebiet zählt kommunalpolitisch zu großen Teilen zur gleichnamigen Gemeinde Hürtgenwald, die wiederum Teil des Kreises Düren (DN) und Wohnort für 8.780 Menschen ist.

Wandern im Hürtgenwald

Der Hürtgenwald ist ein bewaldeter Höhenzug südöstlich von Aachen und gehört zum Naturpark Hohes Venn-Eifel. Eine ganze Reihe von Wanderwegen erschließt das dünn besiedelte Gebiet, das zum Ende des Zweiten Weltkriegs Schauplatz kräftiger Kampfhandlungen war.

Töpfereimuseum Langerwehe

Langerwehe hat eine lange Töpfereitradition und das Töpferhandwerk war jahrhundertelang ein treibender Motor der Wirtschaftskraft des Ortes. Sehr gut erkennbar an den zwei Riesen auf dem Kreisel, wie die Tontöpfe am Kreisverkehr an der Luchemer Straße genannt werden. Ebenso im Zeichen des guten „Tons“ zeigen sich die Brunnen in Langerwehe, wie der Töpferbrunnen auf dem Gelände der einstigen Schule.

Langerwehe

Langerwehe, das seinen Namen durch den Wehebach erhalten hat, ist bekannt für seine Töpfereihistorie. Langerwehe ist im Grunde aus drei Ortsteilen zusammengewachsen. Rymelsberg ist der älteste von ihnen und wird zur Zeit der Franken vermutet und hier entstanden um 1000 erste Töpfereien. Eine Töpfersiedlung namens Ules entstand in Folge. Der dritte Teil nennt sich Zu Wehe und ist mit Ules verbunden.

Landschaftsgarten Kammerbusch

Westlich des Wehebachtals, zwischen Langerwehe und Schönthal findet sich in einer reizvollen Naturlandschaft der Landschaftsgarten Kammerbusch, auch Gut Kammerbusch bezeichnet. Der Landschaftsgarten ist ein 50ha kleines Waldstück.

Schönthal (Langerwehe)

Im schönen Tal des Wehebachs liegt zwischen Schevenhütte und Langerwehe ein Dorf mit dem trefflichen Namen Schönthal. Zum Langerweher Ortsteil Schönthal zählen auch das Gut Schönthal und das südwestlich gelegene Kleinschönthal.

Heistern (Langerwehe)

Östlich des Wehebachtals liegt der 1.000 Einwohner zählende Ort Heistern und man darf sich nicht in der örtlichen Kneipe wundern, wenn dort schottische Musik erschallt oder ein Mann mit Röckchen durch die Gassen geht. Heistern ist eine kleine Dudelsackspieler-Hochburg. Eine Burg hat es da auch, die Burg Holzheim, aber die liegt außerhalb und ist eine Reiterei-Hochburg.

Merode (Langerwehe)

Einst gab es eine Herrschaft Merode und der Ort ist verbunden mit der Geschichte des Schlosses Merode sowie der dortigen Fürsten. Das Wörtchen -rode am Ende des Namens gibt den Hinweis auf eine Rodung. Und so passt das alles wunderbar zusammen, dass der nördliche Teil des Hürtgenwalds auch gleich Meroder Wald heißt.

Kloster Wenau

Malerisch im bewaldeten Tal des Wehebachs liegt das ehemalige Kloster Wenau, das 1122 gegründet wurde. Männer und Frauen lebten nach den Regeln des Norbert von Xanten und bildeten eine Praemonstratenser-Gemeinschaft. Jenen gehörte auch die nahe gelegene Laufenburg. Ein Schmuckstück ist das Kloster Wenau nicht zuletzt durch die ebenfalls im 12. Jahrhundert erbaute St. Katharina Kirche.