Ennepe-Ruhr-Kreis

Niederwenigern (Hattingen)

Niederwenigern ist seit 1970 ein Stadtteil von Hattingen und liegt westlich der Ruhrschleife bei Winz-Baak. Historisch findet sich die Bezeichnung Niederwengern oder die Kurzform Wenigern. Erstmalig urkundliche Erwähnung des Ortes war 1147 mit der Nennung der Kirche in Niederwenigern.

Isenburg (Hattingen)

Aus der Luft betrachtet: Ein langer Schlauch von kurzer Dauer und mit langem Atem, der bis ins Heute reicht, aufgrund der Tragödien und Geheimnisse. Die Isenburg, auch bezeichnet als Burg Isenberg oder früher Castrum Ysenberg, war eine der großen und mächtigen Burgen seinerzeit. Isen ist das niederdeutsche Wort für Eisen.

Hattingen

Hattingen liegt auf einer Terrasse südlich der Ruhr im Wandergebiet Ennepe-Ruhr-Tal. Aufgrund des gut erhaltenen Kerns der ehemaligen Hansestadt wird Hattingen auch gerne die Altstadt des Ruhrgebiets genannt. Hattingen mit seinen rund 150 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, die sich um die St.

LWL-Industriemuseum Henrichshütte

Das Eisen- und Stahlmuseum mit dem hohen Schornstein und dem einstig heißen Hochofen auf einem 50.000qm großen Areal liegt nördlich von Hattingens Zentrum und südlich der Ruhr, die vom Leinpfad flankiert wird. Wer etwas über das Hüttenwesen an der Ruhr erfahren möchte, kann das LWL-Industriemuseum Henrichshütte auf seiner Wissensreise durch Erz- und Kohlebunker nicht unbesucht lassen.

Haus Kemnade

Am Stauwehr im Hattinger Stadtteil Blankenstein steht das trutzig wirkende Haus Kemnade, wobei das Wort Haus eine Untertreibung ist. Haus Kemnade schaut wie eine Burg aus und war ein Wasserschloss. Der Name Kemnade kommt von Kemenate. Das Wort stammt aus dem Lateinischen caminus und wird mit Ofen übersetzt, bzw. Kamin.

Blankenstein (Hattingen)

Der Hattinger Stadtteil Blankenstein, von 1966-69 selbst mal kurz eine Stadt gewesen, ist eine sagenumwobene Idylle in Bruchstein und Fachwerk, gruppiert um die Burg auf dem blanken Steyne, am Südufer der Ruhr, gleich gegenüber von Bochum.

Sprockhövel

Sprockhövel ist eine der Wiegen der Kohlebergbaus entlang der Ruhr. Die Stadt entstand 1960 durch Zusammenlegung der vormals eigenständigen Gemeinden Niedersprockhövel und Obersprockhövel und wurde zehn Jahre durch Eingemeindung von Haßlinghausen, Gennebreck und Hiddinghausen erweitert. Sprockhövel hat sich seinen Charakter als ländliche Region bewahrt.