Steinfleckberg und Reschbachtal: Rundtour ab Finsterau (Mauth)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑508m  ↓508m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Urlaubsgemeinde Mauth hat nicht nur ein Langlaufzentrum und das sehenswerte Freilichtmuseum Finsterau zu bieten. Es gibt auch eine ganze Reihe Naturschönheiten zu entdecken, von denen wir uns auf dieser kleinen Runde im Bayerischen Wald ein Bild machen können.

Stationen unserer Wanderung sind oberes Reschbachtal, Brunnen am Grafensteig, Steinfleckhüttenblick, Kirchlinger Stand, Steinfleckberg mit Steinfleckberghütte und Schwarzbachklause. Start ist am Parkplatz Schwarzbachbrücke, wo ganz in der Nähe der Schwarzbach in den Reschbach mündet.

Wir gehen durch das Gebiet Oberes Reschbachtal und kommen zum Bachlauf Schreiende Seige. Der Brunnen am Grafensteig liegt nahe einer Lichtung mit ehemaliger Diensthütte. Hier gehen wir auf den Grafensteig. Wir sind die erste Hälfte der Wanderung himmelwärts unterwegs. Im spitzen Winkel biegen wir auf den Hochwaldsteig.

Der Steinfeldhüttenblick liegt nahe der Felsengruppe Drei Zwerge. Sie stehen, von jungem Tannen bedrängt, als drei Felsen dicht an dicht am Hohen Filzberg (1.279m). Wir treffen auf die Langfilzseige, die aus dem Langen Filz kommt und zum Kleinen Schwarzbach möchte. Den treffen wir dann auch und gehen seiner Quelle entgegen zur Lichtung Kirchlinger Stand.

Nächstes Ziel und ein guter Ort für eine Brotzeit aus dem Rucksack ist am Steinfleckberg (1.342m), vielmehr gehen wir zur Steinfleckberghütte (auch Steinfleckhütte genannt), die auf den Blockfelsen steht. Ein interessantes Fleckchen. Wir sind am Kapellenweg und folgen ihm in nordöstliche Richtung, wobei wir am Standort der einstigen, abgebrannten, Kapelle vorbeikommen. Wer genau schaut, erahnt vielleicht noch die Grundmauern.

Der Kapellenweg führt zum Großen Schwarzbach, wobei wir mit ihm dann einen Bogen machen, ihn queren, wo es auch einst eine Schwarzbachklause gegeben hat und sich heute ein Luftrettungspunkt befindet. Wir gehen auf der Schwarzbachstraße, der Schwarzbach fließt rechts von uns. Auf den nächsten gut 2,5km wird sich an unserer Treue auch nichts ändern.

Wenn wir an einem weiteren Luftrettungspunkt vorbeikommen, wechseln wir am Rindenhäusl von der Schwarzbachstraße auf den Finsterauer Lusensteig. Der kommt nahe dem Punkt vorbei, wo sich Kleine und Große Schwarzbach zur Schwarzbach vereinigen, dem der Lusensteig dann folgt, bis wir uns am Ausgangsort wiederfinden. Um das wilde Bachreigen zu komplettieren: Der Schwarzbach gesellt sich zur Reschbach östlich von uns. 

Östlich liegt auch das Freilichtmuseum Finsterau. Es zeigt das Leben und Arbeiten der Vorfahren im Bayerischen Wald. An verschiedenen Wochentagen gibt es diverse handwerkliche Vorführungen. Ganze Hofensembles sind hier aufgestellt. Der Petzi-Hof aus dem Jahr 1847 beispielsweise besteht aus sieben Gebäuden, die 1988 hierher umgezogen sind.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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