Sportfotografie in den Bergen - eine Herausforderung für Fotografen

Die Sportfotografie bietet tolle Motive in Aktion. Doch für Einsteiger, die erst mit dem Fotografieren beginnen wollen, ist die Sportfotografie eine Herausforderung und selbst erfahrene Hobbyfotografen werden bei verschiedenen Sportarten vor eine schwierige Aufgabe gestellt.

In dem kostenlosen E-Book „Sportfotografie & -Videografie“ gibt es für Einsteiger und Fortgeschrittene Erklärungen zur Technik, wie ISO, Brennwert oder Verschlusszeit. Außerdem liefert das E-Book hilfreiche Tricks, wie Bewegungen in Szene gesetzt werden und Tipps zu der richtigen Kameraeinstellung, den schönsten Motiven und interessanten Hintergründen.

Für Einsteiger: Schöne Sportfotos beim Wandern

Einsteiger sollten sich Sportarten aussuchen, die leicht zu fotografieren sind, da es dann weniger auf Schnelligkeit und die richtigen Einstellungen an der Kamera ankommt. Wandern ist eine solche Sportart, die nicht nur fit hält, sondern auch viele Möglichkeiten für atemberaubende Landschafts- und Sportfotos bietet. Wer wandert, kann andere Bergsteiger fotografieren oder sich mit einem Selfie vor der Landschaftskulisse selbst in Szene setzen.

Ausgedehnte Wanderungen in den Bergen bieten immer wieder neue Motive mit Felsen, Bergen oder Seen und anderen schönen Motiven. Dabei kommt es auf die richtige Bildkomposition mit Bergsteigern und Landschaft an. Wanderer können aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven aufgenommen werden.

Für den Einstieg muss es keine teure Kamera sein, die Kamera eines Smartphones reicht dafür aus und ist deutlich handlicher.

Tipps für Fotos beim Wandern

Bergsteiger können beim Aufstieg oder Abstieg fotografiert werden. Fotos von Wanderern können auch vor einer beeindruckenden Kulisse wie einem Felsmassiv oder einem Wasserfall aufgenommen werden. Nicht immer ist es jedoch die Aktion selbst, die für Begeisterung im Bild sorgt. Die Gesichter der Wanderer während oder nach einem erfolgreichen Aufstieg können den Betrachter des Bildes in ihren Bann ziehen.

Bei Fotos von Wanderern sollten Fotografen mit grafischen Elementen wie Dreiecken, Diagonalen oder Kreisen spielen. Ein Dreieck kann beispielsweise ein Berggipfel sein, während eine Felswand sich wie eine Diagonale durch das Bild zieht. Farben, vor allem kräftige Rot- oder Gelbtöne, können für Aufmerksamkeit des Betrachters sorgen. Solche Farbtupfer gelingen beispielsweise mit farbiger Kleidung oder Rucksäcken der Bergsteiger.

Erfahrene Fotografen können mit dem Licht der Sonne, aber auch mit zusätzlichem Blitz arbeiten, um Dynamik ins Bild zu bringen. Dabei hilft ein starkes Weitwinkelobjektiv. Verschiedene Details wie ein Stahlseil zum Schutz vor Abstürzen können den Betrachter ins Bild führen.

Für Fortgeschrittene: Radwandern – ein schneller Sport

Immer beliebter wird das Radwandern in den Bergen. Gut geeignet ist dafür ein Mountainbike. Fotos von Mountainbikern sind aufgrund der schnellen Bewegungen etwas schwieriger. Wer sich selbst beim Mountainbiken fotografieren möchte, kann eine Helmkamera benutzen. Auch ein Selfiestick, an dem die Kamera befestigt ist, ermöglicht gute Aufnahmen.

Bei Fotos von Mountainbikern kommt es auf die richtige Schärfe an. Vor allem das Fahrrad und der Kopf des Mountainbikers sollten möglichst scharf dargestellt werden. Sogenannte Mitzieher gelingen, wenn der Radfahrer über einen möglichst glatten, weichen Boden fährt. Vibrationen werden auf diese Weise vermieden. Der Auslöser muss im richtigen Moment gedrückt werden. Hilfreich sind ein Zoomobjektiv und ein schneller Motorwinder auf Dauerfeuer. Der Zoom und das Mitziehen ermöglichen eine gute Schärfe der Fotos.

Bildnachweis: Von Sébastien Goldberg [Lizenz] via unsplash.com

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