Schächerbachtour (Vogelsberg)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑162m  ↓162m
Die Schächerbachtour ist einer der schönsten Wanderwege in Hessen

2010 eröffnet, im selben Jahr vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert und dann auch noch gleich mit 72 Punkten bewertet und damit im Spitzenfeld der hessischen Wanderwege: Das ist die Schächerbachtour, die in Homberg (Ohm) am Nordrand des Vogelsbergs startet und ideal ist für Genusswanderer. Es gibt viel zu sehen, dafür aber wenig Höhenmeter zu bewältigen.

Zunächst als Vorabinformation: Der Schächerbach ist in Karten als Schadenbach verzeichnet und ein 7km langer Zufluss der Ohm. Der Name Schächerbach kommt von den vielen Räuber-Legenden, die sich um das Quellgebiet und die kleinen Teiche dort ranken. Und Schächer ist ein altdeutsches Wort für Räuber.

Startpunkt der Schächerbachtour ist der Platz vor der Stadthalle in Homberg, wo man prima sein Auto abstellen kann. Die Altstadt von Homberg schließt sich direkt an, so dass man nach der Wanderung noch schön einen Bummel durch die malerische Kleinstadt an der Ohm machen kann.

Von der Stadthalle in Homberg führt die Schächerbachtour zunächst an die Ohm, wo in einer Flussschleife die Freizeitgärten Hechteloh mit ihren uralten Trockenmauer liegen. Nach der Überquerung der Ohm kommt man an Pletschmühle vorbei zum Waldspielplatz Buchholzbrücke. Ist man mit Kindern unterwegs, bietet sich hier eine erste Rast an.

Erst nach der Buchholzbrücke trifft die Schächerbachtour auf den Schächerbach, folgt diesem ein wenig und überquert dann den kleinen Bach, um den Dorotheabrunnen – den Heiligen Born - anzusteuern. Weiter geht es zum Goldborn. Hier ist Halbzeit auf der Schächerbachtour und wen es dürstet, der kann aus dem Goldborn bedenkenlos das frische Quellwasser genießen. Wer es schafft, direkt drei Tage lautlos auszuharren, der kann am Goldborn übrigens mit ein bisschen Glück einen Goldschatz heben – so berichtet jedenfalls die Vogelsberger Sagenwelt.

Am Jungfernloch, einem weiteren kleinen Teich, führt die Schächerbachtour vorbei zum Schwarzen Meer, einem künstlich angelegten Angelsee mit Grillhütte inmitten des malerischen Tals. Unmittelbar an der Grillhütte gibt es übrigens ein weiteres Informationsportal, dass die Schächerbachtour mit ihren einzelnen Wegpunkten vorstellt.

Der Zoberwiesenteich liegt am Wegesrand, bevor die Schächerbachtour dann ein zweites Mal den Schadenbach quert: Hier kann man über zünftige Trittsteine und einen uralten Steinsteg den Bachlauf passieren oder nutzt die als Naturkneippanlage vermarktete Möglichkeit, barfuß durch den Bach zu waten.

Auf dem letzten Wegstück in Richtung Homberg genießt man auf der Schächerbachtour noch einmal die guten Aussichten auf das Amöneburger Becken, das sich nördlich an Homberg in Richtung Marburg anschließt.

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