Runde von der Eisernen Hand über die Hohe Wurzel zum Schläferskopf


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑408m  ↓408m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Eiserne Hand ist eine Passhöhe über den Taunus zwischen Wiesbaden und Bad Schwalbach. Hier gab es einst auch einen Bahnhof an der mittlerweile stillgelegten Aartalbahn. Aus dem Bahnhof wurde das Ausflugslokal Waldgeist Eiserne Hand.

Am Wanderparkplatz Eiserne Hand starten wir uns Wandertour in den Naturpark Rhein-Taunus. Wir queren die Bundesstraße B 54 auf Höhe der Passhöhe Eiserne Hand (421m) und wandern hinein in ein weitläufiges Waldgebiet.

Es geht zunächst nördlich und wir kreuzen den Herzogsweg. Es geht auf Bleidenstadt zu, das über Jahrhundert das geistliche und kulturelle Zentrum des oberen Aartals war.

Es geht bis an den Bebauungsrand, dann halten wir uns links in den Mainzer Weg. Ein weiteres Mal gilt es, den Herzogsweg zu passieren. Jetzt wandern wir weiter zu auf die Hohe Wurzel (618m), die teils zu Taunusstein und teils zu Wiesbaden zählt. Die oberhalb der 600-Meter-Höhenlinie gelegene Gipfelregion des bewaldeten Berges bildet eine etwa 1,1 km lange und 300 m breite Hochlage, welche die Kammlinie des Taunushauptkamms diagonal in Nordwest-Südost-Richtung durchschneidet.

Südöstlich des Gipfels steht der Fernmeldeturm Hohe Wurzel, mit 133m Höhe kaum zu übersehen. Wir wandern westlich vorbei am Fernmeldeturm zum Wanderparkplatz Hohe Wurzel, wo man natürlich alternativ in diese Rundwanderung einsteigen könnte.

Ein Stück folgen wir nun der Hohen Straße (L 3037), bevor wir uns nach links auf Höhe des Heidekopfs wieder in die Wälder des Naturparks Rhein-Taunus schlagen. Wir wandern zur Mathildenquelle und folgen hier dem Gehrner Bach bis kurz vor ein Wassertretbecken.

Dann wandern wir zum Schläferskopf (454m). Hier steht seit 1906 der Wiesbadener Kaiser-Wilhelm-Turm, ein 31m hoher Aussichtsturm mit formidablen Blick über den Taunus nach Wiesbaden. Der Turm wurde 2015-16 grundlegend saniert. Geöffnet ist er, wenn das angegliederte Wald-Café Betrieb hat. Das ist aber derzeit (Stand 2018) geschlossen. Ein Pächter wird gesucht.

Parallel zur Trasse der Aartalbahn wandern wir nun wieder zur Eisernen Hand, wo wir, wenn Hunger entstanden ist, die Waldgeister um gastronomische Unterstützung bitten können.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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