Ronneburger Hügelland

Über das Ronneburger Hügelland wird erzählt, es sei eine der gemütlichsten Regionen im Main-Kinzig-Kreis. Das Gebiet verdankt seinem Namen der Burg Ronneburg, die mit ihrem 30m hohen Bergfried ein weithin sichtbare Landmarke ist. Das Ronneburger Hügelland ist der südwestliche Teil des Büdinger Walds und wird im Süden zwischen Gründau und Langenselbold von der Kinzig begrenzt.

Quasi durch die Mitte des Ronneburger Hügellands fließt die Gründau, ein 30km langer Zufluss der Kinzig. Viele Teile der Gründau-Auenlandschaft stehen unter Naturschutz. Am Westrand des Ronneburger Hügellands schlängelt sich der 24km lange Fallbach, der bei Hanau in die Kinzig mündet.

Neben Burg Ronneburg gibt es noch einige weitere Sehenswürdigkeiten im Ronneburger Hügelland, z.B. Schloss Langenselbold und Schloss Gettenbach. Geschichtlich interessierte Wanderer können sich den Rätselstein in der evangelischen Kirche von Hüttengesäß anschauen – er soll aus dem Jahr 100 vor Christus stammen.

Noch älter ist das Hügelgrab auf dem Rödelberg. Es handelt sich um ein geöffnetes und überdachtes Hügelgrab der frühen Eisenzeit rund 800 Jahre vor unserer Zeitrechnung, das 2010-11 vom Heimatmuseum Langenselbold freigelegt wurde.

Ebenfalls schöne Wanderziele sind die Bergkirche in Niedergründau, der ehemalige Westbruch von Breitenborn und natürlich der beliebte Kinzigsee mit Strandbad und Möglichkeiten zum Segeln und Surfen.