Paradiestour Augenblick-Runde Schiltach


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑641m  ↓641m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf der Augenblick-Runde sammelt man viele verschiedene Augen-Blicke: wandernde über Täler und Höhen, spazierende durch die Altstadt von Schiltach und zusätzlich museale, durch die Museumsdichte mit Apothekenmuseum, dem Museum am Markt mit der Stadtgeschichte, ein Schüttesägemuseum zur Gerberei und Holzverarbeitung.

Nicht nur wer schwer arbeitet, muss schon mal baden und dazu kann man bei der Hansgrohe Aquademie Erlebniswelt mit dem Museum für Wasser, Bad und Design, eine Zeitreise unternehmen. Apropos Wasser: In Schiltach fließt die 29,5km lange Schiltach in die Kinzig.

Start ist am malerischen Rathaus in Schiltach und wir gehen die Runde, die östlich von Schiltach verläuft, gegen den Uhrzeiger. Über die aufwärts führende Schloßbergstraße verlassen wir das Städtchen in südliche Richtung. Der erste Augenblick ist ein Aussichtspunkt mit Sitzgruppe und einer Panoramadarstellung sowie einem herrlichen Ausguck über die Altstadt.

Über Pfade geht es dann gen Osten, wir passieren erneut Ortsstraßen und wir überqueren die Bundesstraße Schlossbergtunnel. Es geht weiter bergauf, durch Wald und wo er sich lichtet stoßen wir erneut auf die Schloßbergstraße, die uns zum Schwenkenhof führt. Hier kommt übrigens auch die Paradiestour Aichhalder Grenztour vorbei.

Nun geht es weiter aufwärts, über alte Pilgerpfade, und wir erreichen nach rund 4,5km den höchsten Punkt der Runde auf etwa 770m. Dann kommen wir zur Breitreute und wir treffen auf Grenzsteine, die von der Geschichte Badens und Württembergs erzählen.

Der Weg führt dann leicht abfallend zum Aussichtspunkt Zollhaus mit einem erhabenen Augenblick ins Kinzigtal. In der Nähe ist eine Walderholungsanlage. Dann sind wir auf dem Ostweg bis zum Brandsteig, wo einst eine Römerstation war. Beim Brandsteig halten wir uns zwei Mal links. Wenn wir das Sträßchen wieder verlassen, haben wir rund 7,7km Wanderung geschafft.

Weiter geht es Talwärts in Richtung der kleinen Gemeinde Schenkenzell und zur Ruine der Schenkenburg, dabei begegnen wir nahe dem Stadtrand von Schiltach der Straße Winterhalde. Über die Straße Schloßhof gelangen wir zur Schenkenburg, nachdem wir die Kinzig und die Bundesstraße passiert haben. Schenkenburg heißt hier auch ein italienisches Restaurant. Nahebei ist die Ruine der Schenkenburg. Sie entstand zwischen 1220 und 1250. Man sieht wenige Reste vom Bergfried und vom Palas, von dem zum Teil das dritte Stockwerk.

Zum Ausgangspunkt unserer Paradiestour gehen wir ein Stück entlang des Flößerpfads im Kinzigtal, der mit Schautafeln ausgestattet ist. Nun noch die Gleise überqueren und die Kinzig und wir sind zurück bei den Museen.

Bildnachweis: Von Harke [GFDL], via Wikimedia Commons

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