Lahnhöhenweg (rechte Seite): Nassau - Dausenau - Bad Ems


Erstellt von: a.renate
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑644m  ↓646m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Vom Bahnhof Nassau aus (Bild 1) in Richtung Ortsmitte, am wunderschönen Rathaus (Adelsheimer Hof) vorbei Richtung Marienkrankenhaus, wo es schon anfängt zu steigen. Nach dem Krankenhaus endet die Straße und ein Feldweg führt immer steigend in den Wald (Bild 2). Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, wodurch man sich um die Richtigkeit des Weges gar keine Sorgen mehr machen muss. Nach den Anstrengungen der Steigung wird man mit einem wunderschönen Blick auf Nassau belohnt (Bild 3).

Diese schöne Aussicht begleitet den Wanderer auf einen Pfad auf fast flacher Ebene bis es anfängt wieder runter zu gehen, und man dann den ersten Blick auf Dausenau wirft (Bild 4).

An diesem Punkt habe ich die Markierung des Lahnhöhenweg nicht mehr beachtet und einfach den schönsten Weg in Richtung Dausenau genommen, entlang der ehemaligen Stadtmauer bis zum Schiefen Turm (Bilder 5 u. 6), wo der Weg dann an einer kurzen Treppe (rechts im Bild 7) an der Lahn endet. Leider gibt es dort keine Markierung, so dass man von der Straße aus gar nicht mal ahnt was für einen schönen Wanderweg sich dahinter verbirgt.

An der über tausend Jahre alte Eiche (Bild 8) vorbei, über die neue Brücke die Lahn überqueren, gelangt man zum Café Hallgarten. Teilstrecke: 5,7 km.

Bei einem sehr guten Milchkaffee und Käsekuchen, einfach den fantastischen Lahnblick (Bild 9) genießen und überlegen wie es weiter geht. Das Café Hallgarten liegt genau am Fahrradweg und neben dem Bahnhof. Mein heißgeliebter innere Schweinehund (Bild 10) meinte, dass der Bahnhof die erste Wahl und der Fahrradweg die zweite Wahl wären. Zurück zu dem Berg wollte er auf gar keinen Fall.

Den Fahrradweg habe ich dann schnell ausgeschlagen, da bei offener Sonne an einem schönen heißen Sommertag, es wirklich viel zu warm ist und kann sogar gefährlich werden. Als ich die beiden Anhöhen betrachtete, sah es so aus, als ob es in Richtung Bad Ems gar nicht so steil war, wie in Richtung Nassau, woher ich doch gekommen und gut gelaufen war.

So habe ich den inneren Schweinehund zum Bahnhof geschickt und ich selber machte mich dann in Richtung Ev. St. Kastorkirche zu Dausenau (Bild 11) auf dem Weg. Mit der Besichtigung der Kirche wurde dann doch nichts, weil just in diesem Augenblick die Glocken festlich zu läuten anfingen: eine Hochzeit fand dort statt und da wollte ich nicht stören.

Den Lahnhöhenweg wieder zu finden war sehr einfach, da die Ausschilderung hervorragend ist. Auf der Höhe des Ackertsturm, am Friedhof neben der Kirche, steigt es dann links (Bild 12) auf einem guten Feldweg entlang Schrebergärten Richtung Bad Ems. Die Kilometerangabe des Schildes zeigte, dass es lediglich 2.2 km bis zum Concordiaturm noch zu laufen waren, worauf ich mich schon gefreut hatte, was jedoch sehr voreilig gewesen war, denn die letzten 1.000 Meter bis zum Turm steil und teilweise sehr beschwerlich sind. Es gibt auch eine asphaltierte Straße, die neben den Wanderweg verläuft, der Wanderweg geht jedoch hoch durch die Felder (Bild 13).

Endlich am Concordiaturm angelangt, wird man wieder mit einem herrlichen Blick auf die Lahn bzw. Bad Ems belohnt (Bild 14).

Der Weg nach unten ist mit Vorsicht zu genießen, da es ein steiniger Schieferpfad ist (Bild 15). Die größte Überraschung habe ich dann am Ende des Weges erfahren können: Der Wanderweg endet an einer Parkhaustür (Bild 16 und 17)!

Da ich Bad Ems schon mehrmals besucht habe, bin ich von dort dann über die Brücke direkt zum Bahnhof gelaufen. Eine Wanderung, die ich nur weiter empfehlen kann.

Start: Bahnhof Nassau Ziel: Bahnhof Bad Ems Wanderzeichen: Weißes L auf schwarzem Grund (Lahnhöhenweg Westerwaldseite) Topographische Karte 1:25000: Naturpark Nassau Blatt 1 (West)

Artikel bei twitter teilenArtikel bei Facebook teilenArtikel per Email versendenDer Inhalt dieser Seite unterliegt der Creative Commons Attribution/Share Alike-Lizenz. © a.renate via ich-geh-wandern.de