Kamera und Fernglas als Teil der Wanderausrüstung

Oft geht es beim Wandern und Trekking darum, die eigenen sportlichen Grenzen auszuloten. Doch wenn es nur um den Sport ginge, müssten nicht atemberaubende Kulissen als Schauplatz der sportlichen Aktivität dienen. Also ist auch die Region, die Wanderroute und in diesem Zusammenhang meist auch eine atemberaubend schöne Landschaft eine wichtige Zutat für einen traumhaft schönen Wanderausflug.

Wer die Aussicht genießen will, der braucht ein entsprechendes Fernglas im Gepäck. Wer die Eindrücke zudem noch festhalten möchte, der sollte eine Kamera mit zum Wandern nehmen. Doch welche Geräte taugen für den Outdoor-Einsatz?

Fernglas-Check: auf Gewicht und Funktionsbereich kommt es an

Der Blick ins Fernglas zeigt an, was für das bloße Auge unsichtbar bleibt: Durch die massive Vergrößerung lassen sich nahezu unbemerkt Tiere aus weiter Ferne beobachten und auch Hobby-Pfadfindern erleichtert ein Fernglas die Suche nach dem Pfad zur versteckten Waldhütte. Wichtig sind beim Kauf in erster Linie zwei Auswahlkriterien: Gewicht und Funktionsbereich des Fernglases.

Da der Rucksack eines Wanderers durch all die überlebenswichtigen Dinge ohnehin schon sehr schwer ist, zählt jedes Gramm – und Leichtgewichte liegen voll im Trend. Wahre Fliegengewichte unter den Ferngläsern beginnen bereits bei 50 Gramm. Doch haben auch schwerere Varianten, wie beispielsweise das Binokular, durchaus ihre Vorzüge, denn gerade diese liegen aufgrund des Gewichts viel besser in der Hand.

Grundsätzlich gilt aber auch: Je größer die Verstärkung des Sichtbereichs ist, desto schwieriger scheint es, das scheue Tier in der Ferne ruhig vor die Fernglas-Linse zu bekommen. Der Tipp unter Wanderern lautet: Arme aufstützen – dann klappt’s auch mit der 10-fach Vergrößerung. Für Freunde des Wanderns haben sich indes Ferngläser mit achtfacher Vergrößerung etabliert, denn sie lassen sich leicht ruhig halten, liefern hellere Bilder und bringen auch nicht zu viel Gewicht auf die Waage.

Wer hingegen mit einem speziellen Ziel auf Tour geht, kann auf Traditionsmarken wie Steiner zurückgreifen. Nähere Informationen können über Steiner Ferngläsern auf fernglasagentur.de nachgelesen werden. Die Modelle des Qualitätsherstellers aus Bayreuth sind besonders gut zur Natur- und Vogelbeobachtung geeignet.

Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bietet beispielweise der Lahnwanderweg, der zwischen Taunus und Westerwald verläuft. Für die Freunde des Outdoor-Abenteuers existieren passende Ferngläser: Ein wasserdichtes, stoßfestes und darüber hinaus noch mit Stickstoff befülltes Gehäuse sorgt beispielsweise dafür, dass auch bei extremen Temperaturunterschieden das Fernglas nicht beschlägt.

Mit welcher Kamera geht’s am besten hoch hinaus?

Dass digitale Spiegelreflexkameras bei den meisten Fotografen zur ersten Wahl gehören, steht außer Frage, doch wer eine Kamera kauft, muss sich auch darüber klar sein, wie er sie nutzen möchte und dabei zeigt sich: Eine digitale Spiegelreflexkamera ist für den Einsatz bei Trekking- und Wandertouren leider ungeeignet und auch der Grund ist schnell erläutert. Spiegelreflexkameras sind oft schwerer und mächtiger als Kompaktkameras – und rauben im Rucksack entsprechend viel Platz. Viele sind weniger Schnappschusstauglich und erfordern viel Zeit, um das perfekte Bild zu schießen.