Kalterbachstausee - Indianerfelsen - Wolfsborn


Erstellt von: 'Maja'
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑261m  ↓261m
Kein Wegzeichen hinterlegt

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Die wald- und wasserreiche Rundtour beginnt und endet am Wanderparkplatz "Kalterbachsee" (der allerdings schon lange kein See mehr ist, sondern eine sumpfige Wiese. Um die "Fischdurchgängigkeit" des Gewässers nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu gewährleisten, musste die Stauanlage zurückgebaut werden).

Zunächst geht es nach Norden, nach ca. 200 m scharf links, bergauf Richtung Hillscheid, an der nächsten Wegkreuzung wieder nach Norden, mit dem Limes-Wanderweg weiter auf die Montabaurer Höhe. Bald erreicht man den "Römerturm", über den eine Infotafel vor Ort sagt: "Im Hillscheider Wald liegt rund 25 m hinter dem Limesgraben der heute noch gut sichtbare Schutthügel des Limeswachtturmes 1/72. Bei der Ausgrabung konnte hier ein aus Bruchsteinen errichteter, quadratischer Steinturm mit Seitenlängen von 7 m und einer Mauerdicke von 1,40 m festgestellt werden."

Mit dem Hi1 gelangt man bald zum "Indianerfelsen". Der Indianerfelsen ist ein kleines, isoliertes Basaltvorkommen, das auf den meisten Karten gar nicht verzeichnet ist. Sein geologisches Alter, also die Zeit seiner Entstehung, ist wegen fehlender Untersuchungen nicht bekannt. In der Nachbarschaft kommen weitere vulkanische Gesteine, wie zum Beispiel die Basalte von Caan oder Langenscheid oder die Trachyte von Isenburg oder Boden, vor. Woher kommt die Bezeichnung? Namensgeber war der Hillscheider Steinbildhauer Rudi Christmann, der im Jahre 1944 in eine Basaltsäule einen Indianerkopf gemeißelt hat. Diese Skulptur wurde später bei Sprengarbeiten wieder zerstört." Quelle: Info-Tafel am Indianerfelsen

Von hier aus führen u.a. der HG6, namenlose Waldwege/-pfade und Hi3/5 zum Wolfsborn (Quelle des kleinen Wolfsgrabens, die irgendwann gefasst wurde, aber seit einigen Jahren leider desolatem Zustand ist). Begleitet von kleinen Bächen am Wegesrand geht auf Hi3/5 bergab ins Kalterbachtal und diesem folgend zurück zum Ausgangspunkt.

10.12.2015

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