Kölnpfad


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 158 km
Gehzeit o. Pause: 34 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑1358m  ↓1358m
Kölnpfad

Wie viele Städte so hat auch Köln, Deutschlands viertgrößte Metropole und zugleich größte Stadt in Nordrhein-Westfalen, einen eigenen Rundwanderweg.

Dieser Rundwanderweg hört auf den Namen Kölnpfad und wurde 2008 auf Initiative des Kölner Eifelvereins eingerichtet. Er dürfte der einzige städtische Wanderweg sein, dem direkt ein eigenes Lied gewidmet wurde: Einmol öm Kölle röm. Wer dieses Motto umsetzen will, ist mit dem Kölnpfad gut beraten.

Schaut man sich den Kölnpfad auf der Karte an, sieht man, dass er aus zwei Teilen besteht, einem Abschnitt rechts des Rheins (im Bergischen Land also), und einen Abschnitt links des Rheins (Richtung Eifel). Wir starten den Kölnpfad an der oberen Schnittmarke – also der Mülheimer Brücke über den Rhein – und wandern die Tour dann im Uhrzeigersinn zunächst über die Schäl Sick und dann linksrheinisch.

Man wandert über Stammheim und Flittard ins Naturschutzgebiet Am Hornspottweg und geht durch den Dünnwald nach Dellbrück. Hier wird ein erstes Mal kurz das Stadtgebiet von Köln verlassen. Man kommt zur Diepeschrather Mühle und wandert dann von hier durch den Thurner Wald ins Naturschutzgebiet Thielenbruch.

Dann leitet der Kölnpfad über die Schluchter Heide zum Bensberger See und vorbei am Naturschutzgebiet Grube Cox und Schloss Lerbach geht es nach Bensberg, bekannt durch Schloss Bensberg, an dem der Kölnpfad vorbeiführt.

Durch den Königsforst und über Kölns höchsten Berg, den Monte Troodelöh (118m) geht es auf die Wahner Heide. Bei Lülsdorf erreicht der Kölnpfad wieder den Rhein und führt über die Groov nach Porz und weiter zur Westhovener Aue. Hier passiert der Kölnpfad den Rhein und erreicht Rodenkirchen.

Man wandert ein Stück den Rheinbogen wieder flussaufwärts und kommt dann zum Forstbotanischen Garten Köln. Durch den Kölner Grüngürtel wandert man von Klettenberg hinauf zum Adenauer Weiher im Stadtpark Köln und weiter zum Sportpark Müngersdorf.

Über Vogelsang und Bocklemünd kommt man zum Worringer Bruch, mit 37,5m ü. NN dem tiefsten Punkt von Köln. Man wandert den Rhein entlang, blickt auf die Mündung der Wupper in den Rhein bei Rheindorf und kommt dann zum Fühlinger See, um dann durch den Industriepark Nord (Ford-Werke) nach Niehl zu wandern und durchs Cranachwäldchen schließlich wieder die Mülheimer Brücke zu erreichen.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Kölnpfads kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die acht Tagesetappen auf dem Kölnpfad werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Tageswanderungen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Kölnpfad Etappe 1 von Mülheim nach Thielenbruch (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die Etappe führt durch den Stammheimer Schlosspark, einen der schönsten Parks am Rhein. Später passiert man das Naturschutzgebiet am Hornspottweg und die Diepeschrather Mühle, bevor man im Thurner Wald auf das einzige Kalk-Niedermoor der Bergischen Heideterrassen, die sogenannte Katharinenkammer, trifft.


Kölnpfad Etappe 2 von Thielenbruch nach Bensberg (16km)

Wanderatlas-Empfehlung: Gleich zwei sehenswerte Schlösser und beide mit Spitzengastronomie ausgestattet: Schloss Lerbach und Schloss Bensberg liegen am Weg, der das Kölner Stadtgebiet verlässt und in der Gemarkung von Bergisch Gladbach fremdgeht. Zuvor geht’s u.a. durch die Schluchter Heide, zum Saaler Mühlenteich und zum Naturschutzgebiet Grube Cox.


Kölnpfad Etappe 3 von Bensberg nach Wahn (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Diese Etappe leitet durch die beiden wichtigsten Naturschätze der Schäl Sick: den Königsforst und daran anschließend die Wahner Heide rund um den Flughafen. Am Ziel der Etappe lohnt ein Blick auf das spätbarocke Schloss Wahn.


Kölnpfad Etappe 4 von Wahn nach Porz (20km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Kölnpfad macht einen Abstecher auf die Zündorfer Groov, eine alte Rheininsel, die mittlerweile zu einem großen Freizeitgebiet mit Yachthafen, Sportanlagen, Kahnweiher und schönen Spazierwegen ausgebaut ist.


Kölnpfad Etappe 5 von Porz nach Rodenkirchen (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf Etappe 5 wechselt der Kölnpfad von der Schäl Sick in die linksrheinischen Stadtteile. Zuvor geht es durch die Westhovener Aue. Später passiert man die Villa Malta und das Kapellchen, die romanische Kirche Alt St. Maternus in Rodenkirchen.


Kölnpfad Etappe 6 von Rodenkirchen nach Müngersdorf (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Forstbotanische Garten Köln, der Kalscheurer Weiher, der Klettenbergpark, der Decksteiner Weiher und schließlich der Stadtwald Köln mit dem Adenauer-Weiher liegen an dieser Etappe, die auf weiten Strecken durch den äußeren Grüngürtel von Köln führt.


Kölnpfad Etappe 7 von Müngersdorf nach Roggendorf (20km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf dem Weg zurück zum Rhein kommt der Kölnpfad an verschiedenen Seen vorbei. Der Escher See ist davon der bekannteste, weil hier ein beliebtes Sandstrand eingerichtet ist, der im Sommer viele Kölner zum Abkühlen lockt.


Kölnpfad Etappe 8 von Roggendorf nach Mülheim (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die Schlussetappe führt u.a. durch den Worringer Bruch, eine sumpfiger Flachlandschaft direkt am Rhein, die ein wertvolles Rückzugsgebiet für selten gewordene Tierarten ist. Später passiert man u.a. den Fühlinger See und das Niehler Dömchen, bevor man durch Cranachwäldchen zurück zur Mülheimer Brücke kommt.


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