Im Nationalpark Hainich (Thüringen)


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑421m  ↓421m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung führt durch den Hainich Nationalpark (NP) mit alten Buchen oder offenen Flächen sowie Busch- bzw. Heckenbeständen. Die Tour integriert regionale Rundwanderwege wie den Wanderweg Sulzrieden, den Bummelkuppenweg und den Wildkatzenpfad. Nach zwei Dritteln der Tour können wir bei Essen und Trinken im Wildkatzendorf Hütscheroda im Hotel/Restaurant Zum Herrenhaus rasten. In der Dämmerung können wir mit viel Glück den Auftritt der seltenen Wildkatze erleben. Garantiert können wir sie in der neu angelegten Wildkatzenscheune in Hütscherode sehen. Auch sonst lohnt sich der Besuch des NP Hainich mit seiner reichhaltigen Flora und Fauna, mit vor allem seltenen Waldbewohnern.

Wir starten am Craulaer Kreuz (Wanderparkplatz), das von der gleichnamigen Gemeinde über einen geteerten Stichweg zu erreichen ist. Auch wenige Kilometer entfernt befindet sich das Highlight des NP Hainich, der Baumkronenpfad, der einen Blick auf das Blätterdach des Buchenwaldes zulässt.

Zuerst fällt der schmale Pfad durch dichten Laubwald (Langes Tal). Bei der Markierung des Rundwanderweges Sulzrieden verlassen wir das Tal und steigen bergan bis zum Bergrücken des Löhberges. Steil fällt der Weg zur Quelle Silberborn und wieder steigt es vorbei an einer markanten, hohlen Buche auf den Erlebnispfad Silberborn, der barrierefrei angelegt ist und anhand von Infotafeln uns das Geschehen im Wald erklärt.

Wir befinden uns jetzt oberhalb von Berka vor dem Hainich mit weitem Blick über die südlichen Ausläufer des Hainich. Der Weg fällt auf dem Steinweg bis fast vor den Ortseingang. Dann geht es über den schnurgeraden Mittelweg, der auch Teil des Hainichlandradweges ist bis zum Katzenhardt und der Dicken Eiche auf 430 m NN. Hier bietet ein neu errichteter Aussichtsturm einen grandiosen Rundblick über das Buschland des südlichen Hainichs.

Wir befinden uns hier auf dem Pfad des Wildkatzenpfades, der uns bergab zum Wilkatzendorf Hütscheroda bringt. Nach einer ausgiebigen Rast und einem Abstecher zur Wildkatzenscheune geht es weiter entlang einiger Skulpturen, die zum Skulpturenpfad Hütscheroda – Behringen gehören. Wir erklimmen den Höhenzug des Behringer Holz und stoßen auf den Rennstieg nicht Rennsteig. Meist eben bringt uns der Rennstieg nach wenigen Kilometern zum Ausgangspunkt des Craulaer Kreuz. Auch hier können wir uns von den Anstrengungen der Wanderung in der Hainich Baude erholen.

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