Hanau-Seligenstädter Senke

Im Osten der Untermainebene liegt das Wandergebiet Hanau-Seligenstädter Senke, durch das die Rodau fließt und das nach Osten und Norden hin vom Main eingefasst wird. Ballungsraum und Naturraum geben sich in der Hanau-Seligenstädter Senke die Klinke in die Hand.

Man kann Einiges entdecken, wenn man zwischen Hanau und Rodgau unterwegs ist. Zu nennen sind z.B. Schloss Steinheim und Haus Volk, die Wasserburg Seligenstadt und das Romanische Haus aus dem 12. Jahrhundert, den Wasserturm Rodgau-Jügesheim und die Ruine der Burg von Hayn.

Beliebte Ausflugsziele in der Hanau-Seligenstädter Senke sind u.a. der Wildpark Fasanerie, der als Badesee genutzte 6ha große Knochensee, die Fähre Seligenstadt, der Königsee und der Rodgausee (Letzterer inspirierte wohl das Lied „St. Tropez am Baggersee“ der hessischen Rockgruppe Rodgau Monotones), die Gedenkstätte Rollwald, das Stadtmuseum Mühlheim am Main und der malerische Seerosenweiher.

Besonders erwähnenswert ist das Gebiet der Dietesheimer Steinbrüche mit kleinen Seen, schönen Wäldern und vielen Wanderwegen, die die Erkundung dieser Region ermöglichen, z.B. rund um den Oberwaldsee. Ebenfalls interessant zu entdecken ist die frühere Bong’sche Kiesgrube und das Naturschutzgebiet Am Rauhensee bei Steinheim.

Auch in Sachen sakrale Bauwerke gibt es einige Empfehlungen für die Hanau-Seligenstädter Senke. Die Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist bietet eine schöne Aussichtsplattform mit tollem Blick auf Steinheim. Sehenswert ist natürlich die imposante Einhard-Basilika und auch der alten Synagoge Klein-Krotzenburg kann man einen Besuch abstatten.

Wer das Gebiet zwischen Hanau und Seligenstadt wandernd kennenlernen will, kann z.B. die Steinheimer Grenzwanderung (13km) angehen, auf der Regionalpark-Rundroute wandern oder beidseitig des Mains die Rundtour über Schloss Philippsruhe zu den Dietesheimer Steinbrüchen (12km) gehen.

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