Hälvertal

Das Hälvertal verdankt seinen Namen der Hälver, einem 9km langen Zufluss der Volme. Die Hälver entspringt nordöstlich der Kernstadt von Halver und mündet mitten im Herzen von Schalksmühle in die Volme. Und so sind es auch diese beiden Orte, Halver und Schalksmühle, die wir dem Hälvertal zurechnen.

Reichlich Wald und reichlich Wiesen, das zeichnet das Hälvertal aus. Dies gepaart mit der Tatsache, dass die Großstädte des Ruhrgebiets nur einen Steinwurf entfernt liegen, machen Schalksmühle und Halver zu beliebten Ausflugszielen. Dabei ist die Landschaft ausgesprochen vielfältig: Die Mittelgebirgshöhen des Märkischen Sauerlands werden durchschnitten von zahlreichen Bachtälern, teils mit steilen Talhängen. Die am weitesten südöstlich gelegenen Ortsteile von Halver liegen dabei noch innerhalb des Naturparks Ebbegebirge.

Das Hälvertal ist eines der am weitesten westlich gelegenen Gebiete innerhalb des Sauerlands und gehört komplett zum Märkischen Kreis. Im Südwesten begrenzt die Kreisgrenze zum Oberbergischen das Gebiet, im Nordwesten die zum Ennepe-Ruhr-Kreis. Folgen wir dem Uhrzeigersinn weiter, schließt sich Hagen an. Im Nordosten ist der Altenaer Sattel mit Altena und Nachrodt-Wiblingwerde der nächste Nachbar; die Sauerlandlinie A 45 bildet dabei eine unübersehbare Abgrenzung. Im Südosten schließt sich die Lüdenscheider Mulde an und noch weiter südlich schließlich das Obere Volmetal rund um Kierspe.

Wie überall im Märkischen Sauerland ist der Wasserreichtum der Region nicht zu übersehen, und so zählen einige ehemalige Mühlen und Wasserkraftanlagen zu den Sehenswürdigkeiten der Region. Auch eine Talsperre, die beliebte Glörtalsperre, ist mit dabei.

Regionaler Bezug:

Halver Schalksmühle Märkischer Kreis Nordrhein-Westfalen Hälvertal Ebbegebirge Sauerland