Großer Soon

Der Große Soon ist das Kernstück des Soonwalds. Westlich grenzt das Kellenbachtal den Großen Soon vom Lützelsoon ab, im Osten markiert das Guldenbachtal den Übergang zum Binger Wald. Nach Süden geht der Große Soon in die Sobernheimer Talweitung entlang der Nahe über und im Norden schließt sich die Simmerner Mulde im Hunsrück an.

Natürlich geizt der Große Soon nicht mit Naturschönheiten. Zu nennen sind hier etwa der Felsengarten genannte untere Abschnitt des Kellenbachtals, der Waldsee Argenthal, die Schinderhanneshöhle, das Hangsteinchen – ein mächtiger Quarzitblock – und der Weißenfels (537m) mit herrlicher Aussicht über den Soonwald und hinein ins Pfälzer Bergland.

Eine besonders schöne Sicht hat man ebenfalls vom Aussichtsturm auf der Alteburg (621m). Auch der zum Aussichtsturm umfunktionierte Bismarckturm in Sargenroth und der Bergfried der Burg Koppenstein bieten schöne Blicke über den nördlichen Teil des Soonwalds und hinüber in den Hunsrück.

Wer sich für historische Bauten interessiert, hat im Großen Soon einige Ziele zu besuchen. Sehenswert sind etwa spätgotische Rathaus in Simmertal, die Ruinen der Wildburg, die auch Rosenburg genannte Burg Argenschang, Burg Dalberg, das vom Weingut Prinz Salm genutzte Schloss Wallhausen, die Ruinen der Burg Koppenstein und die Alte Oberförsterei Entenpfuhl – der Dienstsitz des aus dem Volkslied bekannten Jägers aus Kurpfalz.

Last not least ein Blick auf die sakralen Bauwerke im Großen Soon. Ein Ausflug empfiehlt sich etwa zur Eremitage Maria Reizenborn, zur Nunkirche, zur Semendiskapelle, zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und zur St. Leonhard Kapelle in Dalberg.