Großer Ölberg (Ittenbach)

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Der Große Ölberg (460m) ist der höchste Berg im Siebengebirge und kann von den anderen Höhen leicht durch die auf seinen Gipfel montierte Antennenanlage ausgemacht werden. Am Fuße des Großen Ölbergs liegt Ittenbach, das Tor zum Siebengebirge.

Dass sie das Tor zum Siebengebirge seien, ist den Ittenbacher eine Herzensangelegenheit. Deshalb stellten sie am Ortseingang von der Autobahn kommend eine gleichnamige Metallskulptur aus sieben Elementen auf. Jedes der Elemente ist hufeisenförmig gebogen und kann sowohl als Tor wie auch als Berg interpretiert werden.

Ittenbach geht rheinwärts in den Ort Margarethenhöhe über, das wie Ittenbach ein Stadtteil von Königswinter ist. Hier hat die Landstraße L 331, die übers Siebengebirge führt, mit 323m ü. NN ihren höchsten Punkt. Benannt ist die Margarethenhöhe nach dem dort aufgestellten Margarethenkreuz, das 1641 von Ittenbacher Bürgern als Wegekreuz des Bittweges zur Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg gestiftet wurde.

Auf der Margarthenhöhe befindet sich auch das Naturparkhaus des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS). Hier ist u.a. ein großes Landschaftsmodell des Siebengebirges zu bewundern, das die Betrachtung aus der Vogelperspektive ermöglicht. Nützliche Informationen zu Geologie, Flora und Fauna sowie der Kulturlandschaft werden bereitgehalten.

Nördlich von Ittenbach und Margarethenhöhe erhebt sich der Große Ölberg. Auf dem Gipfel gibt es eine Gaststätte mit Aussichtsterrasse, welche einen sehr guten Blick in das Siebengebirge sowie in die jenseits des Rheins gelegene Eifel mit der Hohen Acht (747m) bietet.

Seinen Namen verdankt der Große Ölberg ebenso wie der sich nördlich anschließende Kleine Ölberg (332m) der Umgangssprache. Ursprünglich hieß der Gipfel Malberg im Sinne einer weithin sichtbaren Landmarke. Im örtlichen Dialekt wurde das „Mohlberg“ ausgesprochen. Wenn man jemand auf den Ölberg schickte, klang das dann so: auf-m-Ohlberg. Ein „,m“ war weggefallen. Weil man früher nicht nur anders sprach, sondern auch schrieb, sah das in Buchstaben so aus: aufm Oelberg – mit rheinländischem Dehnungs-e. Und so wurde aus einem Malberg ein Ölberg.