Große Geierlay-Schleife mit Burgberg-Klettersteig und Pulgersmühle


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 22 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑846m  ↓846m
Kein Wegzeichen hinterlegt

In Mörsdorf im Hunsrück gibt es seit 2015 ein ganz besonderes Highlight: die Hängeseilbrücke Geierlay. Die Geierlay-Seilbrücke führt in hundert Metern Höhe über das Tal des Mörsdorfer Bach. Mit 360m Länge ist die Geierlay eine der längsten Hängeseilbrücken Europas.

Wir beginnen unsere Tageswanderung am Parkplatz In der Breitwies am Ortsrand von Mörsdorf. Wir wandern zur Fetts Mühle und begleiten dann den Mörsdorfer Bach abwärts. Östlich des Kreuzbergs stoßen wir auf die Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg, mit der wir gemeinsam zur Pulgersmühle wandern, wo der Mörsdorfer Bach in den Flaumbach mündet.

Die Pulgersmühle, etwas südlich des Kloster Maria Engelport gelegen, wurde 1833-34 erbaut und ist seit dem Jahr 1900 im Besitz einer Schanklizenz (und seitdem beliebtes Ziel für Wanderer). Ab der Pulgersmühle folgen wir dem Flaumbach, einem 28km langen Flüsschen, das in Treis-Karden der Mosel zufließt.

Auf dem Weg zum Strimmiger Berg müssen wir an einer Stelle auch mal ein wenig kraxeln, denn wir kommen zum Burgberg-Klettersteig. Dann geht es weiter bergauf zum Strimmiger Berg, einem Bergrücken zwischen Flaumbachtal und dem Tal des Mörsdorfer Bachs. Zwischen den beiden Orten Mittelstrimmig und Altstrimmig hindurch kommen wir ins Bildbachtal, dem wir bis zur Einmündung in den Mörsdorfer Bach folgen.

Jetzt wandern wir das Mörsdorfer Bachtal aufwärts und kommen über die Kellerlay zur Geierlay-Hängeseilbrücke. Der Bohlenweg über die Hängeseilbrücke ist gerade einmal 85cm breit und die Brücke – so ist das bei Seilbrücken – bewegt sich auch spürbar. Man fühlt sich tatsächlich ein wenig abenteuerlich bei der Querung des Tals in luftiger Höhe.

Auf der anderen Seite angekommen spazieren wir noch zur Geierlay, einem Felsen, der vor dem Bau der Hängebrücke recht unbekannt war, dessen Name dank der Seilbrücke jetzt aber deutschlandweit bekannt gemacht wurde. Wir gehen jetzt hinein nach Mörsdorf, kommen an der Pfarrkirche St. Kastor von 1768 sowie dem Alten Rathaus (1645) mit dem kleinen Heimatmuseum des Ortes vorbei zurück zu unserem Startpunkt.

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