Goldstadttour: Von der Simmozheimer Gasthausbrauerei Mönchswasen zu Johannes Kepler nach Weil der Stadt


Erstellt von: Sigi2910
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑296m  ↓296m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere Wanderung bei der Gasthausbrauerei Mönchswasen in Simmozheim. Da hat es genug Parkplätze, solange noch geschlossen ist. Am Abend wird sich das ändern, ab 17 Uhr ist unter der Woche geöffnet, am Wochenende eine Stunde früher. Wir gehen zunächst mal ein Stück Richtung Ortsmitte und halten uns dann links.

Richtung Besenwirtschaft würde es gehen, vermittelt uns ein Schild. Wir halten uns aber schnell wieder rechts und steigen dann an der Ortsrandbebauung von Simmozheim bergan. Sogar Treppenstufen sind dabei zu nehmen und am Ende wartet noch ein besonders steiles Straßenstück. Dann sind wir so weit oben, dass wir uns links halten können und nun eine Weile eben dahin wandern.

Es geht Richtung Neuhengstett, später geht es wieder ein Stückchen bergauf und dann können wir vor uns schon Neuhengstett erkennen. Bis zur Straße nach Möttlingen wandern wir weiter, dann geht es auf schmalem Pfad noch vor der Straße rechts weg. Ein Trampelpfad führt uns nun zum Gäurandweg, einem geschotterten Weg, der Richtung Simmozheimer Hörnle führt.

Wir überqueren die Steigstraße und weiter geht es durch das Naturschutzgebiet Hörnle/Geißberg. Das Naturschutzgebiet ist 68 Hektar groß und umgeben von einem 270 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet. Auf Hörnle und Geißberg haben sich auf flachgründigen Kalkböden Magerrasen ausgebildet. Hier sind besonders bedrohte Pflanzen und Tierarten anzutreffen, wie zum Beispiel die seltene Orchidee Ochsriemenzunge oder der Schlehenzipfelfalter.

Weiter geht es auf dem Gäurandweg bis wir die Verbindungsstraße zwischen Möttlingen und Weil der Stadt erreichen. Kurz davor geht es auf Gras rechts weg, dann über die Straße hinweg. Hier ist ein Wanderparkplatz, den wir gleich Richtung Merklingen entlang gehen. Am Ende des Parkplatzes geht es, immer der blauen Raute und dem roten Balken folgend, nach links und gleich wieder rechts ab.

Wir wandern nun der Hecke entlang parallel zur Straße, es geht bald in den Wald und nun bergab. Erste Gartengrundstücke kommen bald linkerhand, dann geht es, immer weiter Raute und Balken folgend, rechts hoch und über die Simmozheimer Straße hinweg und parallel an ihr oberhalb von Merklingen weiter. Fast verpassen wir beim freien Blick auf Merklingen und sein Hinterland die schmale Abzweigung nach links. Ein paar Schritte auf einem Trampelpfad (dem Hans-Fuchs-Gedächtnis-Weg) und es geht wieder auf Asphalt weiter.

Gartengrundstücke säumen den Weg, dann noch an einer imposanten Wegweisung ein Blick nach Merklingen runter – und es geht den Berg hoch. Bald schluckt uns der Wald wieder, es geht Richtung Weil der Stadt. Wir erreichen das Schützenhaus, übrigens immer noch der blauen Raute und dem roten Balken folgend, links geht es nun weiter. Bald erreichen wir einen schönen Grillplatz, aber momentan ist halt doch keine Grillzeit. Also weiter, am Ende des Grillplatzes wechseln wir zur gelben Raute über.

Es geht nun parallel zur Möttlinger Straße, die wir später überqueren und der gelben Raute durch ein Wohngebiet folgen. Bald sind wir aber wieder an der L 343, der Max-Caspar-Straße, die uns nun hinunter ins Tal führt. Wir gehen über die Brücke, erkennen unter uns die stillgelegte Schwarzwaldbahn nach Calw. Vorbei an der Heilig-Kreuz-Kapelle geht es hinunter in die Altstadt.

Wir besuchen am Marktplatz Johannes Kepler und verlassen Weil der Stadt dann wieder durch ein altes Stadttor, das Judentor. Die Grabenstraße führt uns nun links weg, über den Kreisverkehr geht es dann zum Taläckerweg. Der bringt uns nun durch die Taläcker nach Simmozheim zurück. Unterwegs gibt es nahe der Laurentiuskapelle das obligatorische Bad für Leo und weiter geht es Richtung Simmozheim. Vorbei an neugierigen Kühen geht es zur Brücke über die B 295, die uns nach Simmozheim hinein führt. Noch ein wenig Zick-Zack und dann sind wir wieder am Mönchswasen angekommen. Dort wartet als Lohn für die Mühen eine Maß Bier – und ein Wurstsalat. Man muss ja wieder zu Kräften kommen.

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