Glück im Unglück - Wann haftet die Reiserücktrittsversicherung?


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Der Urlaub ist für viele Menschen die schönste und wuchtigste Zeit im Jahr. Aus diesem Grund fiebern viele Leute ihrem nächsten Urlaub schon lange vorher entgegen und können den Start in den wohlverdienten Urlaub gar nicht mehr abwarten. Die Geschmäcker sind beim Thema Urlaub wenig überraschend sehr unterschiedlich. So gibt es beispielsweise viele Leute, die ihren Urlaub gerade in der wärmeren Jahreszeit am liebsten am Meer und in der Sonne verbringen. Auf der anderen Seite gibt es aber genauso Menschen, die sich in erster Linie für einen Urlaub in den Bergen oder auch für Städtereisen besonders begeistern können. Ebenfalls immer beliebter sind in der jüngeren Vergangenheit auch aktivere Urlaube geworden, bei denen man beispielsweise auf Mallorca Wandern geht und auf diese Art und Weise die Natur genießen und sich auch noch sportlich betätigt.

Umso bitterer ist es bei all der Vorfreude auf den Urlaub, wenn man plötzlich etwa aufgrund einer Krankheit den Urlaub nicht antreten kann. Die Urlaubsfreude und die geplante Erholung kann einem dann niemand zurückgeben, aber zum Glück kann man aber zumindest den finanziellen Schaden mit einer Reiserücktrittversicherung auffangen. Aus diesem Grund wollen wir im weiteren Verlauf dieses Artikels näher auf das Thema Reiserücktrittversicherung eingehen.

Eine Reiserücktrittversicherung kann sich auszahlen

Wenn man eine Urlaubsreise gebucht hat und man diesen Urlaub plötzlich etwa aufgrund von einem Verlust des Arbeitsplatzes, einer schweren Krankheit oder auch wegen eines Todesfalls von einem Angehörigen absagen muss, dann fallen in vielen Fällen nicht unerhebliche Stornokosten an. Das bedeutet, dass man je nach Zeitpunkt der Stornierung eines Urlaubs einen prozentualen Anteil des regulären Reisepreises bezahlen muss, und zwar obwohl man den Urlaub gar nicht antreten und die Leistungen nicht in Anspruch nehmen kann. Eine solche finanzielle Belastung kann man grundsätzlich durch den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung auffangen oder zumindest zu einem großen Teil abfedern. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Kreditkarten mit einer Reiserücktrittsversicherung. Schließlich sorgt eine Kreditkarte grundsätzlich für mehr finanzielle Flexibilität gerade auch bei Reisen im Ausland. Aus diesem Grund ist es eine hervorragende Möglichkeit, wenn man bei einer Kreditkarte auch gleich noch eine eingebaute Reiserücktrittsversicherung eingebaut hat. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu beachten, dass eine solche im Leistungsumfang einer Kreditkarte vorhandene Reiserücktrittsversicherung in der Regel nur greift, wenn man den Urlaub zuvor auch mit der entsprechenden Kreditkarte gebucht hat.

Was gilt es bei einer Reisrücktrittsversicherung zu beachten?

Grundsätzlich sollte man bei einer Reiserücktrittsversicherung nicht nur auf den Preis achten. Sicher spielt auch der Preis für eine solche Versicherung eine wichtige Rolle. Aber noch wichtiger sind gerade bei einer Reiserücktrittsversicherung die geltenden Bedingungen. Denn letztlich hilf es wenig, wenn man eine besonders günstige Versicherung abgeschlossen hat und diese dann in einem bestimmten Fall aufgrund von für den Versicherungsnehmer ungünstigen Versicherungsbedingungen nicht leistet. Aus diesem Grund ist es auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man sich bei einer solchen Reiserücktrittsversicherung auch mal im Detail die Bedingungen anschaut.

In welchen Fällen leistet eine Reiserücktrittsversicherung?

Wenn man im Besitz einer Reiserücktrittsversicherung ist, dann sollte man sich trotzdem darüber im Klaren sein, dass eine solche Versicherung nicht in allen vorstellbaren Fällen haftet. Entscheidet man sich zum Beispiel aus persönlichen Gründen plötzlich etwa gegen einen Urlaub in einem bestimmten Land, dann wird die Reiserücktrittsversicherung die Kosten nur in bestimmten Fällen übernehmen. Grundsätzlich ist eine Reiserücktrittversicherung aber eine sinnvolle Sache, weil diese in vielen Situationen für die entsprechenden Stornokosten bei einem Veranstalter aufkommt.

Das ist beispielsweise der Fall, wenn man aufgrund einer schweren Erkrankung oder einer Verletzung nachweislich nicht in der Lage ist eine gebuchte Urlaubsreise abzutreten. Muss man sich zum Beispiel unerwartet einer Operation unterziehen und kann den geplanten Urlaub aus diesem Grund nicht antreten, dann wird die Reiserücktrittsversicherung die Stornokosten für den Urlaub in der Regel übernehmen. Genauso kann man bei einem Unfall oder auch bei einem Todesfall von nahen Angehörigen auf eine abgeschlossene Reiserücktrittsversicherung zurückgreifen.

Versicherte Gründe für den Nichtantritt einer Urlaubsreise sind aber auch durch Diebstahl oder Feuer entstandene erhebliche Schäden am eigenen Haus oder in der Wohnung. Genauso übernimmt die Reiserücktrittsversicherung auch die Stornokosten für den geplanten Urlaub, wenn man unerwartet den Arbeitsplatz verliert oder nach einer Arbeitslosigkeit eine neue Stelle zur geplanten Urlaubszeit antreten muss. Allerdings sollte man sich immer darüber im Klaren sein, dass eine solche Reiserücktrittsversicherung die anfallenden Kosten nur in versicherten Fällen übernimmt.


Dieser Artikel ist im Ressort Planung und Vorbereitung erschienen.
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